Transport von Tieren im Auto

Die Hundetransportbox ist vielseitig nutzbar
Transport von Tieren im Auto

Der beste Freund des Menschen ist nicht zwangläufig sein Beifahrer, sondern womöglich sein vierbeiniger Begleiter. Doch wie wird der Transport von Tieren im Auto für alle beteiligten sicher gehandhabt?

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Ein Klassiker zum Transport von Tieren im Auto ist das Trenngitter, das den Fahrgastraum vom Gepäckraum separiert. Ein Netz tut es hier keineswegs, denn im Kofferraum eines Kombis, Vans oder SUVs finden gerade größere und schwerere Hunde einen Platz. Sehr sinnvoll ist es, eine Kofferraumwanne mit hohen Seitenwänden anzuschaffen. Auf diese Weise spart man sich widerlichen Gestank und eine wortwörtliche Hundearbeit, Bellos, Caesar oder Arcos Hinterlassenschaften aus dem Teppich zu entfernen, wenn der Hund an Reisekrankheit leidet oder dem Ruf der Natur gefolgt ist. Einfach abspülen, fertig. Inn den dunklen und nicht belüfteten Stauraum einer Limousine möchte man Fiffi natürlich nicht sperren, hier empfiehlt sich ein Gurtgeschirr, das um den Leib des Hundes montiert und in einem der hinteren Gurtschlösser fixiert wird. Nachteil: Exkremente und vor allem die nur sehr aufwendig entfernbaren Hundehaare gelangen in den Innenraum; mit speziellen Kunstfasermatten lässt sich jedoch begrenzt Abhilfe schaffen.

Die Hundetransportbox taugt auch für andere Haustiere

Für die Beförderung von kleineren Hunde oder Katzen im Auto eignet sich sehr gut eine Hundetransportbox. Eine Hundebox fürs Auto kombiniert die Vorzüge von Gepäckraumwanne und Trenngitter, benötigt allerdings bei weitem nicht so viel Raum. Für die Unterbringung daheim ist eine faltbare Hundebox sehr praktisch. Wer häufig reist ist womöglich mit einem Modell gut beraten, dass auch für die Beförderung in Flugzeugen zulässig ist. Die Hundetransportbox lässt sich problemlos mit feuchtigkeitsaufnehmendem Streu auslegen und taugt so auch für den Transport von anderen Tieren im Auto, seien es nun Schildkröten oder Hamster, Kaninchen oder Meerschweinchen. Vorteil gegenüber herkömmlichen Tierkäfigen liegen im weicheren Kunststoff, der einen Schlag wesentlich besser verkraftet und in der einfacheren Tragweise; so befinden sich häufig Griffe an Dach oder Seiten der Hundetransportbox. Zudem bauen Tiertransportboxen oft auch deutlich kleiner als die „Wohnkäfige“, sodass sie auch aus diesem Grunde für den Transport von Tieren im Auto viel praktischer sind.

Was ist beim Transport von Tieren im Auto noch zu beachten?

Beim Transport von Tieren im Auto sollte sich der Fahrer aber nicht nur der Unfallsicherheit und der Sauberkeit seiner ungewöhnlichen Fahrgäste widmen, sondern auch deren Wohlbefinden. So sollten auf längeren Touren Wasserspender für Tiere, die solche gewohnt sind, in Käfig oder Transportbox sein; Hunde trinken gern auf einer Pause aus dem Napf. Hitze setzt Tieren beim Transport im Auto nicht weniger als Menschen zu, sodass für eine angenehme Temperatur zu sorgen ist. Kleine Snacks sind in Ordnung, größere Fütterungen sollten indes ausbleiben, auch vor Abfahrt – alles, was drin ist, kann auch wieder raus, sollte dem Tier das Autofahren und die möglicherweise ungewohnte Behausung in der Katzen- oder Hundebox nicht behagen. Vergessen Sie nicht, dass die meisten Tiere auch sehr anfällig für Zugluft sind und etwa eine Bindehautentzündung davontragen können, wenn Sie mangels Klimaanlage das auf Autobahn oder Landstraße mit dauerhaft heruntergekurbelten Fenstern fahren.

Gute Wahl: die Hundebox ©flickr/ Bukowski18