Das Auto Leasing gibt es etwa seit 1950. die ersten Leasingverträge wurden in
den USA abgeschlossen. Heute ist es in der ganzen Welt verbreitet.
Leasing ist eine Art Miete, wo der Leasinggeber Eigentümer bleibt. Die
geleaste Sache wird zu festen vertraglichen Bedingungen dem
Leasingnehmer gegeben. Für die Nutzung wird eine Leasingrate festgelegt.
Für Wartung, Pflege und Instandhaltungskosten ist der Leasingnehmer selbst voll verantwortlich. Veränderungen dürfen nur mit Zustimmung des Leasinggebers erfolgen. Nach Ablauf des Leasingvertrages wird der geleaste Gegenstand zurück gegeben. Es besteht auch die Möglichkeit,
den Gegenstand nach Ablauf des Leasingvertrages zum vorher vereinbarten Restwert zu übernehmen. Der Leasingvertrag ist wirtschaftlich betrachtet eine Art Kredit. Statt der Zinsen wird die Leasingrate gezahlt.
Das Kfz Leasing hat sich besonders im Gewerbe verbreitet. Manche Firmen haben ihren gesamten KFZ Park geleast, oder auch Computeranlagen, bzw.
bestimmte Maschinen wurden über Leasing angeschafft.
Die Leasingraten sind für die Unternehmen eine planbare Größe und
steuerlich absetzbar. Die geleasten Maschinen gehen nicht in den Bestand der Firma über. Außerdem hat die Firma durch die Rückgabe alter
Fahrzeuge, oder Geräte und das erneute leasen immer einen modernen KFZ oder Maschinenbestand.
Im Privaten Bereich kann Das Auto Leasing auch sinnvoll sein, besonders, wenn das Geld nicht verfügbar ist und der Wagen anschließend
übernommen werden soll.
Der Leasingvertrag ist für den Vertragszeitraum binden. Er kann nur bei Tod des Leasingnehmers, oder Insolvenz vorzeitig gelöst werden.
Probleme kann es bei der Rückgabe nach Vertragsablauf geben. Besonders bei KFZ versuchen manche Autohäuser Verschleiß, der durch die Laufleistung beding ist als Schaden zu deklarieren, der extra bezahlt werden muss. Die Gefahr besteht besonders bei Privatleasing, wenn kein neuer Leasingvertrag abgeschlossen wird. Großkunden dagegen haben kaum Probleme. Hier werden oft auch Schäden aus Kulanz nicht berechnet.