Firestone Reifen blicken auf eine lange Tradition zurück, stammen sie doch wie Goodyear Pneus ursprünglich aus Akron/ Ohio. Die Firestone Tire & Rubber Company wurde jedoch zwei Jahre später, 1900, gegründet. Nach anfänglichen Erfolgen hatte das familiär wie persönlich mit Henry Ford verbundene Unternehmen ab den 70er Jahren mit Qualitätsmängeln am Firestone 500 Radialreifen und aus daraus resultierenden Rückrufaktionen mit Gewinn-Rückgängen zu kämpfen. Schließlich übernahm der japanische Konkurrent Bridgestone den Konzern. Firestone kam um 2000 abermals in die Schlagzeilen, als viele der erstausgerüsteten Ford Explorer SUV verunfallten, was den Firestone Autoreifen angelastet wurde. Firestone wies die Schuld jedoch an das nicht ausgereifte Fahrwerk zurück und brach die Geschäftsbeziehungen ab.
Firestone Sommerreifen wie die Firestone Firehawk oder Firestone Multihawk-Reihe wurden in einem Reifen-Test der ADAC Motorwelt und Stiftung Warentest als empfehlenswert und gut beurteilt. Auch die Firestone TZ Pneus schnitten als 205 Reifen gut, als 185 Reifen empfehlenswert ab. Auch Offroad-Reifen für den baugewerblichen Nutzungsbereich wie die Firestone UT3000, TMP3000 und SAT3000 kommen vom amerikanischen Hersteller. Weiterhin verfügt Firestone über ein umfangreiches Angebot landwirtschaftlicher Reifen.
Firestone Winterreifen sind eher selten anzutreffen, jedoch durchaus empfehlenswert, wie das Fachblatt Auto, Motor und Sport 2007 befand. Die Winterhawk Winterreifen zeichnen sich durch sicheres Bremsverhalten auf glatten Fahrbahnoberflächen wie durch stets vorhandenen Grip und Traktion aus. Ferner stellt Firestone Reifen für leichte Nutzfahrzeuge wie Transporter her; die Vanhawk-Reifen sind besonders robust und langlebig. Auch die Firestone Lkw-Reifen FS400, HP300, FD600, PSD 3000, und TSP3000 erfüllen diese Anforderungen.