Allgemein

28 Jul

Wer kann  am besten Sprit sparen? Das wollten die Rüsselsheimer europaweit wissen und lobten den Sieger je einen Opel Ampera, Opel Astra und Opel Corsa aus.

Die Gewinner der Opel ecoFLEX Experience mit dem Opel Ampera ©GM Media
Der Sieger der europäischen Opel ecoFLEX Experience ist ermittelt: Der 25-jährige António Gonçalves aus Portugal verwies auf dem Sturup-Raceway bei Malmö (Schweden) gegen 19 weitere Finalisten auf die Plätze. Lohn der Mühen: Gonçalves fährt künftig ein Elektroauto, sein Siegespreis ist Ende nächsten Jahres einer der ersten Opel Ampera. Auch der Zweit- und Drittplatzierte hatten Grund zur Freude. Der stellvertretende Meister im Sprit Sparen, Yakup Pelit aus Dänemark, erhält einen Opel Astra 1.3 CDTI ecoFLEX, der Finnische Bronzegewinner Keijo Tapio Leppävuori kann künftig im Corsa 1.3 CDTI ecoFLEX umweltfreundlich fahren. (weiterlesen…)

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28 Jul

Mit dem neuen Mini Countryman WRC-car vertritt Mini BMW ab 2011 in der Rallye-Weltmeisterschaft. Hier ein kleiner Vorgeschmack.

Design Sketch des MINI Countryman WRC ©BMW Group

Als Dienstwagen dient der Mini Countryman WRC, der auf Basis des Serienmodells vom Rennstall Prodrive in enger Kooperation mit Mini entwickelt wird. Der kraftvolle Mini-Motor des Rennwagens ist ein 1,6-Liter Vierzylinder-Turbo aus dem Hause BMW Motorsport. Das Auto entspricht dem neuen Super2000-Reglement der FIA, das den Einsatz von Turbo-Motoren mit 1.600 cm3 Hubraum und Allradantrieb vorschreibt. Zudem werden in den neuen Mini Autos verstärkt Technologien mit Relevanz für die Serienfertigung verwendet. Das Ergebnis ist eine beachtliche Gesamtkostensenkung um 25 Prozent. Der erste Testeinsatz des Mini Countryman WRC, der als Kundenfahrzeug auch von privaten Rallyeteams genutzt werden kann, ist für den Herbst 2010 beabsichtigt. (weiterlesen…)

21 Jul

Tuningtreffen – Anlaufpunkt für bekloppte Rowdies oder spannende, vielseitige Veranstaltungen? Wie so oft gilt auch hier: alles kann, nichts muss.

Wenig Textilien bei einem Tuningtreffen ©flickr / ajimixx
Beim Wort „Tuningtreffen“ denken viele sofort an das GTI-Treffen am Wörthersee, das durch umfangreiche Berichterstattung vielen ein Begriff ist. Allerdings oft negativ konnotiert: So mancher Tuningfan lässt alkohol-enthemmt und sonnengegart ungehemmt die Sau raus. Dass jene VW-Fans eindeutig der Affenschmiede Wolfsburg angehören und die gesamte Branche in zweifelhaftes Licht rücken, ist ein unangenehmer Nebeneffekt. Andere Hersteller wie Opel, Ford oder Citroen sind dergestalt weit weniger auffällig. Wer nun die oftmals leicht his gar nicht bekleideten Animierdamen ins Spiel bringt: Wenn die Tuning-Autos schon misslungen sind, müssen die Besucher ja irgendwie geködert werden… (weiterlesen…)

29 Jun

Den Fiat 1.4 MultiAir kennzeichnen die elektrohydraulische Ventilsteuerung und ein Turbolader. Was aber sind die Stärken vom Fiat Motor?

Fiat 1.4 MultiAir, hier in einem Punto Evo ©Fiat Group Automobiles Germany AG
Das von Fiat Powertrain Technologies (FPT) entwickelte 1.4-Liter-Turbotriebwerk wurde als „Beste Neuheit des Jahres“ im Rahmen des Wettbewerbs „Engine of the Year Award“ prämiert. Der Fiat 1.4 MultiAir-Vierzylinder verbindet die elektrohydraulische Ventilsteuerung MultiAir mit einem Turbolader und entspricht dem aktuellen Downsizing-Konzept von wenig Hubraum mit Zwangsbeatmung. Der Fiat-Motor, erhältlich in Kleinwagen und in der Kompaktklasse, mobilisiert je nach Konfiguration zwischen 135 und 170 PS. Die innovative MultiAir-Technologie kommt derzeit in den Modellen Alfa Romeo MiTo und Alfa Romeo Giulietta sowie Fiat Punto Evo und Abarth Punto Evo zum Einsatz. (weiterlesen…)

26 Jun

Doppelsieg für den AMG 63 bei den „International Engine of the Year Awards 2010“: In den Klassen „Best Performance Engine“ und „Above 4 litres“ kommt der bis zu 525 PS starke AMG-Motor jeweils mit großem Abstand auf den ersten Platz.

Geadelter AMG Motor - der 63 AMG ©2010 Daimler AG
Der intern M 156 genannte AMG-Motor mit 6208 ccm Hubraum mobilisiert zwischen 457 bis 525 PS und stemmt maximal 630 Nm Drehmoment. Der AMG 63 V8 kommt in verschiedenen AMG-Mercedes-Modellen wie dem C 63 AMG, dem E 63 AMG und dem SL 63 AMG zum Einsatz. Wie bereits 2009 konnte der AMG 6,3-Liter-V8-Motor auch in diesem Jahr renommierte Wettbewerber aus Deutschland, Italien, Großbritannien und den USA auf die Plätze verweisen. Juror Jason Cammisa vom Automobile Magazine (USA) jubelte: „Der absolute Inbegriff eines deutschen Hot-Rod V8-Motors!“ Carl Cunanan, Redakteur des C! Magazine (USA) hatte es die Akustik angetan: „Allein wegen des fantastischen Motorsounds hätte er den ersten Platz verdient!“ (weiterlesen…)

26 Jun

Der BMW X5 ist der Geländewagen mit der höchsten Kundenzufriedenheit. Das ergaben die Antworten der Halter vom BMW SUV in der diesjährigen J.D. Power Studie.

and the winner is - BMW X5! ©BMW Group

Im BMW X5 ist die Freude am Fahren serienmäßig – und nicht nur die. Die in der Vehicle Ownership Satisfaction Study (VOSS) vom Marktforschungsunternehmen J.D. Power online interviewten Besitzer der X5-Geländewagen waren mit ihren Fahrzeugen auch in den Bereichen Attraktivität Qualität/Zuverlässigkeit, Unterhaltskosten und Service am zufriedensten. Das erbrachte dem BMW SUV den ersten Platz in seiner Klasse ein. Die Konkurrenz von der SUV-Oberklasse, u.a. vertreten durch Mercedes und Audi, schnitt ebenfalls gut ab, aber eben nicht ausreichend. Das Gesamtergebnis der J.D. Power Studie ist in der am 25. Juni 2010 erschienenen Ausgabe der Fachzeitschrift „AUTOTEST“ nachzulesen. (weiterlesen…)

7 Jun

Ford –Mercury gibt auf: Zum Ende des laufenden Jahres hat Ford Chef Allen Mulally die Einstellung der Mercury Division vor dem Verwaltungsrat gefordert und bekommen.


Dass Ford Mercury aufgibt, ist leider wenig überraschend: im Mai 2010 verkaufte die Mittelklasse-Gruppe der Ford Motor Company lediglich 9.100 Fahrzeuge – selbst im letzten Krisenjahr waren im Vergleichsmonat elf Prozent mehr Verkaufe zu verzeichnen. Der Grund für die Kundenunlust ist vielschichtig und leider hausgemacht: Die 1939 von Firmengründer Henry Fords Sohn Esel aus dem Nichts gestampfte Mercury hatte schon seit langem schwer zu kämpfen, da die als Nischenprodukt zwischen den günstigen Ford-Modellen und den noblen Lincoln-Wagen, konzipierten Mercury-Autos selten mit eigenständigem Design begeisterten und äußerlich Ford immer ähnlicher wurden.

Wie Ford Mercury banal machte

Weil Ford Mercury beim Badge Engineering (eine Karosserie für verschiedene Marken, die sich nur in Details unterscheidet wie beim VW Polo und Audi A1) jedoch in letzter Zeit kein fesselndes Design durchgehen ließ, lahmten die Mercury Autos der Konkurrenz von Dodge, Oldsmobile und Buick optisch in meisten Fällen hinterher. Somit blieben der Mercury Division nicht nur die Kunden fern, sie kauften auch kein Ford-Produkt mehr, sondern lieber Modelle anderer Konzerne. Mangelnde Kundetreue war für Ford hier zwar immer ein größeres Problem als für GM oder Chrysler, doch wurde der Misserfolg im Mai schließlich untragbar.

Mercury Autos veraltet und wenig ansprechend

Warum niemand ein Produkt von Ford-Mercury kaufen wollte? Möchten Sie, verehrte Leser mit dem Mercury Grand Marquis ein komfortables, großes Auto haben, das in seiner aktuellen Form 1992 auf den Markt kam? Nein, na dann vielleicht ein Midsize SUV wie den Mercury Mountaineer? Immerhin erst seit 2001 auf dem Automarkt. Moderner sind der Mercury Mariner und der Milan, die beide 2005 vorgestellt wurden, letzterer ist sogar mit Hybridantrieb erhältlich, doch sorgt optisch für soviel Beifall wie hierzulande der VW Bora/Jetta.

Legendäre Modelle: Shoebox-Mercs, Mercury Cougar und Mercury Comet

Nachdem GM Oldsmobile sowie Pontiac und Chrysler Plymouth eingestellt hat, trauern nun die Fans des Götterboten mit den geflügelten Sandalen. Die rasanten Mercury Cougar und Mercury Comet, die die Muscle Car Wars der 1960er und 70er machten dem schnellen Namensgeber alle Ehre. Für großes Trara sorgten die Shoebox-Mercs von 1949 bis 1951, die als radikaler Nachkriegsentwürfe galten. Dem Anspruch der gehobeneren Mitteklasse wurden wiederum besonders die Modelle Grand Marquis, Montego, und Cougar der mittleren und späten 70er mehr als gerecht. Und nun ist, nach Frontantrieb und Ideenlosigkeit, Schluss. Mercury, Rest in Peace!

27 Apr

Auto-Girls bereichern nicht erst seit gestern jede Automesse. Doch sind die Hostessen noch zeitgemäß oder gar zwingend notwendig?

Auto-Girls: Hostess auf der Auto China 2010 ©UnitedPictures
Wenn sich Auto-Girls in einer Fachzeitschrift, typischerweise einem GTI-Magazin mehr oder minder lasziv auf der Motorhaube räkeln, gilt dies gemeinhin als billig und wenig schicklich. Dennoch kommt keine Automesse ohne sie aus, die Damen, die jede Neuwagen-Präsentation erst sehenswert machen. Früher, so die einigermaßen gewagte Theorie, waren neue Autos noch so aufregend, dass erst wohlgeformte und umfassend informierte Ladies den Messegast zum Stand der Marke lotsen konnten. Heute wiederum sind viele neue Autos derart langweilig, dass es mindestens ein Auto-Girl braucht, damit der Besucher nicht vor lauter spannenden Fakten wie so und so viel Kilo Kunststoff pro Tonne Auto einschläft. (weiterlesen…)

10 Apr

Die Mercedes Renault Kooperation ist nun besiegelt: Daimler Chef Dieter Zetsche und Renault-Nissan Vorstand Carlos Ghosn unterzeichneten gestern die entsprechenden Papiere. Experten sind über die Zusammenarbeit aber uneinig.

Mercedes-Renault-Kooperation: Wird sie derart unglücklich enden? ©flickr / estrelas e limóns
Das Mercedes-Renault-Projekt sieht einen Technologieaustausch und Zusammenarbeit für viele automobile Bereiche vor. Um die Autokonzerne zu Höchstleistungen anzutreiben, wurde ein Aktienaustausch vorgenommen: Mercedes erwarb je 1,55 Prozent der Anteile an Renault und Nissan, während die 3,1 Prozent von Mercedes-Benz übernahmen. Mercedes Automobile werden deswegen aber nicht überall dort verkauft, wo ein Autohaus Renault-Rhomben aufweist. Auch der Kundenservice einer jeden Kfz-Werkstatt für Kompaktwagen, Mittelklasse und Co. bleibt von der Zusammenarbeit unberührt. (weiterlesen…)

1 Apr

Dass beim Auto Styling viele Wünsche übernommen werden müssen, hatten wir bereits im ersten Teil. Doch warum tun Auto-Designer dieses oder jenes?

Auto Styling - die Form folgt der Funktion wie hier beim neuen Mazda5 ©UnitedPictures
Beim Auto Styling gilt seit jeher der Grundsatz „longer and wider“. Gezeichnete Vintage Anzeigen bestätigen das – auf denen sieht selbst ein VW-Käfer aus wie eine Stretchlimousine. Doch können die Auto Designer das kaum noch übernehmen; speziell die US-Cars der 70er zeigten, dass 12 Quadratmeter Fläche (6m lang und 2 m breit) nicht unbedingt nötig sind, aus Verbrauchsgründen sowieso. Doch um Verkehrsraum zu sparen und dennoch genügend Innenraum zu haben, müssen die Autos kurz und hoch sein, wie es der VW T1 vormachte. Was glauben Sie, warum es zurzeit immer mehr halb-hohe Autos wie Citroen Berlingo, Mazda5 oder Opel Meriva gibt? Als der Chrysler Voyager 1984 den Minivan salontauglich machte, war das der Startschuss für die heutige Entwicklung. (weiterlesen…)