Der Mercedes SLS AMG E-Cell zeigt schon jetzt, wie Autofahren in fünf Jahren aussehen könnt. Der elektrische SLS AMG ist auch ohne den preisgekrönten V8 flott an der Ampel.

Vielleicht ist der Mercedes SLS AMG E-Cell ab 2015 schon als Kleinserie erhältlich. Ola Källenius, Vorsitzender der Geschäftsführung Mercedes-AMG GmbH, macht Mut: „Wir nehmen die gesellschaftliche Verantwortung ernst und zeigen mit dem SLS AMG E-CELL einen weiteren Meilenstein unserer Strategie „AMG Performance 2015“. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren Kraftstoffverbrauch und Emissionen neuer Modelle kontinuierlich zu reduzieren und gleichzeitig den zentralen AMG-Markenwert Performance weiter zu steigern.“ Der Flügeltürer würde dazu zwar das mit dem „Engine of the Year Award“ gekrönte Motorenkonzept 63 AMG verlieren, die rasante Beschleunigung bleibt jedoch.
Mercedes SLS AMG E-Cell: 400 Volt pures Glück
So hat der Mercedes SLS AMG E-Cell vier Elektromotoren mit einer Maximaldrehzahl von jeweils 12.000/min, für jedes Rad einen – und somit Allradantrieb. Kombiniert stemmen sie 392 kW und ein maximales Drehmoment von 880 Nm. Damit zischt der SLS AMG in glatten vier Sekunden auf 100 km/h – zwo Zehntel langsamer als das Benzin-Pendant. Die flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Hochvoltzellen mit einem Energiegehalt von 48 kWh und einer Kapazität von 40 Ah liegen wie die zwei Getriebe in Bodennähe und tragen durch den tiefen Schwerpunkt positiv zur Fahrdynamik bei. Mittels gezielter Rekuperation beim Bremsen wird die 400-Volt-Batterie im Fahrbetrieb aufgeladen. Um die Motoren und großen Bremsscheiben – vorn 402, hinten 360 mm – unterzubringen, wich die vordere Doppelquerlenker-Achse beim elektrisierenden Flügeltürer einer Raumlenkerachse mit aus dem Rennsport bekannten Pushrod-Federbeinen.
SLS AMG – Eingabekonsole in der Mittelkonsole
Innen hofiert der in fluoreszierendem „AMG lumilectric magno“ lackierte Mercedes SLS AMG E-Cell den Fahrer mit neuer Mittelkonsole und ebensolchem AMG Kombi-Instrument. Es informiert den Flügeltürer-Treter über Geschwindigkeit, Ladezustand des Akkus und die voraussichtliche Reichweite. Die Mittelkonsole vom Coupe beherbergt einen 25 cm großen Touchscreen, über den Audio, Klima und Navigation bequem gesteuert werden können.
Und Sie, verehrte Leser, bekommen Sie Lust, die neuen, glattflächig gestalteten 10-Speichen-Leichtmetallrädern mit Reifen in 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten) in Rotation zu versetzen? Sie müssten nur mit Hilfe von drei neuen Tastern durch einfaches Antippen zwischen den Fahrstufen P, R, und D wechseln…


Die Beschleuningung des E-Cells finde ich schon sehr beeindruckend. Das Design gefällt mir auch total gut.
Wirklich ein faszinierendes Auto!
Ich hoffe sehr den E-Cell irgendwann als Serienfahrzeug in mein Bewertungssytem für umweltfreundliche Autos aufnehmen zu können.
http://www.greenestcar.de
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