Der Opel Ampera ist nicht nur ein Elektroauto mit ordentlicher Reichweite, sondern vor allem in Reichweite: Die ersten Vorserienmodelle liefen bereits vom Band.
Den Opel Ampera kann man somit schon mal auf den automobilen Wunschzettel für das nächste Jahr setzen. Die Vorserienexemplare vom Opel-Elektroauto werden derzeit umfangreich in verschiedenen Autotests auf Herz und Nieren geprüft, um neue Erkenntnisse rechtzeitig in die Serienproduktion einfließen zu lassen. Die Einführung des Elektroautos auf den hiesigen Automarkt soll im nächsten Jahr geschehen. Konzeptionell gesehen ist der Ampera ein Plug-In-Auto, aber kein Hybridfahrzeug, da der Antrieb der Limousine rein elektrisch ohne Unterstützung eines Verbrennungsmotors von statten geht.
Opel Ampera nicht CO2-feri, sondern alltagstauglich
Der Opel Ampera schafft es wegen seines Antriebs, die letzten lächerlichen Kritiken vom reichlich dubiosen Verein „Deutsche Umwelthilfe“ verpuffen zu lassen. Dieser kreidete den Elektroautos an, auf Kosten des Steuerzahlers teuer entwickelt zu werden und auch nicht CO2-frei unterwegs zu sein. Wie Wolfram Riedel von Portal „Auto-Reporter“ richtig kommentierte, hätte die DUH – wie so oft ohne konstruktive Kritik – noch heftiger gegen die Automobilindustrie gewettert, hätte jene Elektroautos von vornherein abgelehnt. Doch das Opel-Elektroauto steht in den Startlöchern und ist vor allem komplett alltagstauglich: Dank Range Extender vergrößert sich die Reichweite um 500 Kilometer
Opel-Elektroauto: Vorsprung durch Range Extender
Im Opel Ampera warten jedoch noch mehr Überraschungen als die Tatsache, dass das Fahrzeug wirklich komplett einsatzfähig ist: Das Laden der Lithium Ionen-Batterie dauert für 60 km rein elektrischen Betrieb an einer 220 V-Steckdose rund drei Stunden, während der Range Extendner, ein Benzin-Generator, seine Treibstoff wiederum von der Tankstelle bezieht – was eben nicht ewig dauert und dem Prinzip der von Mercedes lange Zeit favorisierten Brennstoffzelle ähnelt: Die elektrische Energie wird auch beim Opel-Elektroauto – zum allergrößten Teil – nicht in schweren wie teuere Akkus mit unmöglicher Ladezeit mit herumgeschleppt, sondern im Ampera selbst erzeugt.
Verehrte Leser, hat das Zukunft, oder schlagen Sie für maximal 200 km elektrisches Fahren lieber acht Stunden Ladedauer hinzu?



Hier ein Artikel über Opel Amperas Konkurrenten mit vielen Bildern:
http://zeitgeist.yopi.de/haben-wollen/2823/elektroautos-renault-fluence-z-e-vs-nissan-leaf-opel-ampera-und-byd-e6#more-2823
Gruß M.