Design

1 Apr

Dass beim Auto Styling viele Wünsche übernommen werden müssen, hatten wir bereits im ersten Teil. Doch warum tun Auto-Designer dieses oder jenes?

Auto Styling - die Form folgt der Funktion wie hier beim neuen Mazda5 ©UnitedPictures
Beim Auto Styling gilt seit jeher der Grundsatz „longer and wider“. Gezeichnete Vintage Anzeigen bestätigen das – auf denen sieht selbst ein VW-Käfer aus wie eine Stretchlimousine. Doch können die Auto Designer das kaum noch übernehmen; speziell die US-Cars der 70er zeigten, dass 12 Quadratmeter Fläche (6m lang und 2 m breit) nicht unbedingt nötig sind, aus Verbrauchsgründen sowieso. Doch um Verkehrsraum zu sparen und dennoch genügend Innenraum zu haben, müssen die Autos kurz und hoch sein, wie es der VW T1 vormachte. Was glauben Sie, warum es zurzeit immer mehr halb-hohe Autos wie Citroen Berlingo, Mazda5 oder Opel Meriva gibt? Als der Chrysler Voyager 1984 den Minivan salontauglich machte, war das der Startschuss für die heutige Entwicklung. (weiterlesen…)

31 Mrz

Das aktuelle Auto-Design steckt voller Widersprüche. Teilweise passen die Modelle nicht ins Corporate Design, andernorts sieht alles gleich aus. Designklau ist auch weiterhin ein großes Thema.


Auto-Design war allerdings auch nie so kompliziert wie in den letzten 20 Jahren: Der als Rettung der Automobilindustrie erachtete Frontantrieb fordert lange vordere Überhänge, die es möglichst zu kaschieren gilt; Lärmentwicklung und Verbrauch wollen eine aerodynamische Linienführung; für die Fußgängersicherheit galt es schließlich, Motorhaube, Stoßstange und Kühlergrill von identitätsstiftenden Merkmalen zu entschärfen. Kein Wunder, dass viele durchaus zu Recht klagen, die Auto-Designer würden immer langweiligere Arbeit abliefern. Des Autos Design hängt zudem von den Marktführern der einzelnen Segmente ab – extrovertierte Nischenfahrzeuge boomen nur selten in der Kleinwagen-Klasse. (weiterlesen…)

Kategorie Allgemein | 1 Kommentar » |