Der Studie Audi Pikes Peak Quattro ist es zu verdanken, dass zum Portfolio von Audi seit der IAA im September 2005 nun auch ein Sport Utility Vehicle gehört. Das SUV basiert auf der selben Plattform wie der VW Touareg und der Porsche Cayenne und wird ebenfalls wie diese beiden Autos im slowakischen Bratislava gefertigt.
Der Q7 ist allerdings nicht so geländetauglich wie der Touareg oder der Cayenne. Zwar besitzt das SUV einen permanenten Quattro-Antrieb der im Verhältnis von 40:60 die Kraft auf Vorder- und Hinterachse verteilt, jedoch fehlt dem Audi Q7 eine Getriebeuntersetzung.
Zudem suchen die selbstragende Karosserie mit Einzelradaufhängung und das Motorenkonzept des Q7 ihr Metier eher auf befestigten Straßen als im Gelände. Auch wenn der Audi Q7 2005 das Goldene Lenkrad in der Klasse der SUV gewann und bei „Auto, Motor und Sport“ auf dem zweiten Platz landete, musste der ADAC im Juli 2008 einige Konstruktionsmängel feststellen. So besitzt der Wagen zwei Längsträger, die sich im Falle eines Aufpralls nur unzureichend verformen. Zwar geht von diesen Bauteilen nur geringe Gefahr für die Insassen des Audi Q7 aus, für die Passagier des Kleinwagens jedoch, mit dem ein Zusammenstoß simuliert wurden, bestand praktische keine Überlebenschance.
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