Neuer Jaguar F-Type AWD debütiert in LA

Jaguar schaltet im F-Type bei Bedarf die Vorderräder zu
Neuer Jaguar F-Type AWD debütiert in LA

Der komplett aus Aluminium gebaute Jaguars F-Type wird zur Markteinführung im Frühjahr 2015 neue Dynamik-Standards in seinem Segment setzen. Etwa mithilfe des neuen, intelligenten Allradantriebs, der soeben auf der Los Angeles Auto Show vorgestellt wurde.

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„Unser Ziel bei der Entwicklung des Jaguar F-Type mit Allradantrieb war es, den für einen Jaguar so wichtigen Heckantriebscharakter beizubehalten, im gleichen Zug aber das Dynamikpotential noch weiter auszuschöpfen. Das Resultat ist ein unter allen Fahrbahn- und Wetterbedingungen sehr kontrolliert und sehr schnell zu bewegender Sportwagen“, erklärte Ian Hoban, Vehicle Line Director, Jaguar. „Mit der manuellen Getriebeoption für die V6 F-Type -Versionen sprechen wir Kunden an, die ein besonders puristisches Fahrerlebnis schätzen. Wozu ich mich übrigens selbst auch zähle! Daher bietet dieses Paket eine sehr präzise, technische und unmittelbare Interaktion zwischen Fahrer, Kupplung und Getriebe.“

Jaguar verpasst dem Allrad-F-Type mehr Biss

Der Allradantrieb ließ sich in den Jaguar F-Type ohne größere Umstände integrieren. Leicht erkennbar sind die AWD-Versionen am kräftiger herausgearbeiteten Power-Dome in der Motorhaube. Die beidseitigen Lüftungsschlitze sind weiter auseinander sowie näher an die Front gerückt als bei den hinterradgetriebenen F-Type Varianten. Zum AWD spendieren die Briten stets „Intelligent Driveline Dynamics“ (IDD). Das selbst entwickelte Kontrollsystem mobilisiert das durch den 4×4-Antrieb eröffnete Plus an Fahrdynamik bis zum Limit, ohne dabei der charakteristische Dynamik-DNA eines Jaguars untreu zu werden. IDD kommuniziert neben dem Antrieb mit dem Hinterachs-Differential, der Lamellenkupplung und der Stabilitätskontrolle.

Der Jaguar F-Type bleibt im Herzen ein Hecktriebler

Der gemäß „torque-on-demand“-Prinzip arbeitende Vierradantrieb des F-Type leitet auf trockener Straße das komplette Drehmoment an die Hinterachse. So ließen sich der Heckantriebscharakter vom Jaguar Sportwagen bewahren und zugleich Reibungsverluste im Antriebsstrang unterbinden. Detektiert das System aber Schlupf an den Hinterrädern, leitet die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung im Nu und bedarfsgerecht bis zu 50 Prozent der Motorkraft auf die Vorderachse. Der Jaguar F-Type AWD vermag außerdem, die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse dahingehend zu verändern, dass gezielte Gierdämpfung bei flotter Kurvenhatz durch Übersteuertendenzen unterdrückt.

Bild: der neue Jaguar F-Type AWD © Jaguar Land Rover