ADAC holt über 42.000 liegengebliebene Autos zurück

Wenn die ADAC Pannenhilfe abschleppen muss

Sommer, Sonne, Karre verreckt – im wohlverdienten Urlaub sind auch in diesem Sommer wieder viele tausend Reisende unfreiwillig Bestandteil der ADAC Pannenstatistik 2011 geworden.

ADAC holt über 42.000 liegengebliebene Autos zurückGruppenreise mit dem ADAC ©ADAC

Der ADAC musste von Juni bis Ende August etwa 42.400 nicht vor Ort reparierbare Autos zurück in heimische Werkstätten transportieren. Das macht knapp fünf Prozent mehr als im Sommer 2010. Um die schadhaften Autos nach Deutschland zu bringen, war der ADAC in ganz Europa unterwegs. Die längste Tour führte die letzte Instanz der ADAC Pannenhilfe circa 3.500 Kilometer weit bis in den Ural in Russland.

ADAC Pannenhilfe sammelt defekte Autos in ganz Europa ein

Die Gesamtzahl der ADAC Fahrzeugrücktransporte legte in den ersten acht Monaten dieses Jahres damit auf rund 86300 zu. Das stellt ein Wachstum von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Im Ausland hatten die Abschlepper der ADAC Pannenhilfe die meisten Pkw aus Frankreich zurückzuholen. Von dort wurden von Januar bis August 2.362 Pkw in die BRD gebracht. Auf den zweiten Platz kam Italien mit 1.702 Fahrzeugen. Aus Österreich traten 1.509 Wagen die Heimreise auf dem Rücken von einem Gelben Engel an. Bis Jahresende geht der Automobilclub europaweit von insgesamt etwa 122.000 Fahrzeugrücktransporten aus.

ADAC Plus Mitgliedschaft könnte sich lohnen

Der ADAC Pannendienst kümmert sich um einen unentgeltlichen Fahrzeugrücktransport aus dem Ausland, wenn der nicht total beschädigte Wagen eines ADAC Plus-Mitgliedes nicht binnen dreier Werktage instandgesetzt werden kann. Für die Rückreise erhält das Clubmitglied einen Mietwagen, auf Wunsch kommt der ADAC auch für Bahn- oder Flugtickets auf. Auch zusätzliche Übernachtungskosten zahlt der Club. Beistand finden die pannengeplagten Autlern in der Fremde auch bei den Mitarbeitern der 15 ADAC Auslands-Notrufstationen. Diese nahmen 2010 rund 600.000 Hilferufe an.