Aktuelle Honda Modelle vertragen E10-Kraftstoffe

Besitzer von Honda Autos mit Vergaser zu Vorsicht gemahnt

Alle aktuellen Honda-Autos vertragen E10. Automobile ab Baujahr 1996 sowie alle Honda-Modelle mit Einspritzung sind für die Verwendung von E10-Kraftstoff geeignet.

Aktuelle Honda Modelle vertragen E10-KraftstoffeHonda CR-Z ©flickr / MSVG

Die meisten Honda Modelle haben demnach keinerlei Schwierigkeiten mit E10-Kraftstoffen, die ab Anfang 2011 zusätzlich zum bisherigen Benzin über die Tankstellen verkauft werden. Alle aktuellen Honda-Autos sind E10-verträglich. Das trifft ebenfalls für Automobile der Marke ab 1996er-Baujahr sowie alle Kraftfahrzeuge mit Treibstoffeinspritzung zu. Für Oldtimer und Youngtimer mit Vergaser wird empfohlen, weiterhin die bislang verfügbaren Benzin-Güten zu verwenden, da E10 eine beschleunigte Alterung von Leitungen und Dichtungen bewirken kann. Unter http://honda.de/content/service/car/service_faq.php stehen diesbezüglich ausführliche Informationen zu den Honda Autos bereit.

E10 birgt keinen Vorteil für Honda Modelle

Besondere Vorteile ergebn sich für die Honda Modelle durch den neuen E10-Kraftstoff nicht, dem zehn Prozent Ethanol beigemischt sind. Umgestellt auf E10 werden die Kraftstoffsorten „Normal“ und „Super“ mit 91 bzw. 95 ROZ. Bislang lag der Ethanolanteil bei fünf Prozent, doch muss die gesetzlich vorgeschriebene Alkoholbeimischung künftig auf bis zu zehn Prozent verdoppelt werden. Unverändert maximal fünf Prozent Bio-Ethanol lassen sich in „Super Plus“ finden. Führt eine Tankstelle E10-Kraftstoffe, muss sie zumindest bis 2013 auch gewöhnlichen E5-Kraftstoff als Super oder Super Plus zur Bestandssicherung bereithalten.

Honda Autos in Ausland gefährdet

Im Ausland sind Honda Autos wie auch andere Fahrzeuge teilweise erheblich gefährdeter: Obgleich E10-Sprit innerhalb der EU eingeführt wird, heißt dies nicht, dass dieser Kraftstoff in den einzelnen Ländern nach den gleichen Normen gefertigt wird. Anders als in Deutschland sind mitunter metallhaltige Zusätze enthalten. Aufgrund dessen sind nicht nur Honda Modelle vor E10-Kraftstoffen im Ausland gewarnt, bis der neuen EU-Norm nicht einheitlich nachgekommen wird. Zu beachten ist außerdem, dass das sehr aggressive E10 lackierte Flächen leicht beschädigen kann. Benzinspritzer sind daher gewissenhaft zu entfernen.