Audi Händler verbuchen 9,8 Prozent Absatzplus

Audi Modelle im Juli schwer gefragt

Die Audi AG hat im Juli rund 131.300 Automobile an Kunden überreicht, 9,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. An diesem Wachstum waren die Audi SUV maßgeblich beteiligt.

Audi Händler verbuchen 9,8 Prozent AbsatzplusAbsatztreiber Audi Q5 ©Audi AG

Das Absatzplus der weltweiten Audi Händler stimmte die Ingolstädter Chefetage zuversichtlich: „Nach einem starken ersten Halbjahr erwarten wir, dass wir bereits in diesem Jahr unsere strategische Zielmarke von 1,5 Millionen Auslieferungen überspringen werden, also zwei Jahre früher als geplant“, erklärte Luca de Meo, Vorstand für Vertrieb der Audi AG. „Das unterstreichen auch unsere Auslieferungen im Juli, die wir vor allem dank großer Nachfrage nach der neuen A3-Familie und unseren SUV-Modellen Q3 und Q5 klar steigern konnten.“

Audi Händler geben in China Vollgas

Speziell in China sorgten diese Audi Modelle für volle und hatten einen wichtigen Anteil an dem starken Monatsergebnis. Im Juli stiegen die Absatzzahlen der dortigen Audi Händler um 27,0 Prozent auf 41.766 verkaufte Einheiten. Auch die neben dem Q3 und Q5 anderen beiden lokal gebauten Audi Modelle legten deutliche zu: der A4 L um 20,9 Prozent und der A6 L um 21,5 Prozent. Insgesamt steigerten die chinesischen Audi Autohäuser in den ersten sieben Monaten ihre Auslieferungszahlen aus dem Vorjahreszeitraum um 19,0 Prozent auf 269.905 Einheiten.

Audi Modelle stagnieren in Europa

Die Audi Händler in Europa konnten den Juli trotz der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage mit einem Minus von 0,2 Prozent fast auf Vorjahresniveau abschließen. In Deutschland sanken die Verkäufe in den ersten sieben Monaten um 4,8 Prozent auf 150.249 Auslieferungen. Im Juli brach der Audi-Absatz in den von der Krise stark getroffenen Märkten wie Frankreich um 6,1 Prozent, Italien um 3,6 Prozent und Spanien um 1,6 Prozent ein.  Erfreulicher verlief das Audi Neuwagen-Geschäft im Vormonat in Russland mit einem Auslieferungsplus von 7,1 Prozent und in Großbritannien. Hier nahm die Nachfrage nach den Pkw mit den Vier Ringen um 18,9 Prozent auf 10.550 Einheiten zu.