BMW Absatzrückgang entspannt sich

Mini-Verkäufe in Deutschland boomt

Aufgrund schwacher Konjunktur befindet sich der krisengebeutelte Automobilkonzern BMW weiterhin nicht im grünen Bereich.

BMW Absatzrückgang entspannt sichRolls Royce Absatz schadhaft ©flickr / daveoflogic

Die BMW Group konnte im vergangenen Monat weltweit 109 923 (-12,6%)
Automobile der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ausliefern, wie das
Nachrichtennetzwerk Auto-Reporter berichtete. Der Absatzrückgang
zeichnete sich damit abermals etwas geringer aus als in den Vormonaten.
Von Januar bis einschließlich Juli konnten die Bayern 725 377 
Fahrzeuge an den Mann bringen, was im Vergleich zum Vorjahr einen Minus
von 18,6 Prozent bedeutet.

BMW Markt im Ausland stark

Auf dem chinesischen Markt setzte das Unternehmen im Juli 38,9 Prozent
mehr Fahrzeuge ab. In Indien konnte ein zunächst viel versprechendes
relatives Plus von 30,5 Prozent verzeichnet werden, absolut insgesamt
261 Auslieferungen. Der brasilianische Absatz schloss im Berichtsmonat
mit einem Zuwachs von 168,6 Prozent, was 607 an Kunden verkaufte
Fahrzeuge bedeutet.

Rekordabsatz für Mini

Der Konzernmarke Mini gelang es im Juli 2009, durch weltweit erfolgte
19 281 Auslieferungen  erstmals seit September 2008 wieder mit einem
leichten Verkaufsplus von 0,3 Prozent abzuschließen. Auf dem deutschen
Markt vermeldete die Marke Rekordabsätze: Dem mit 3027  Wagen
absatzstärksten Juli überhaupt (+16,1%). steht mit 120 813 bis Ende
Juli verkauften Mini ein Minus von -17,3 Prozent entgegen.

Rolls Royce und BMW fahren Verluste ein

Die Hausmarke BMW erlitt im Juli einen Auslieferungsrückgang von 14,9
Prozent auf 90 597 Fahrzeuge. Bis Ende Juli fanden insgesamt 604 190
(-18,8%) BMW Automobile einen neuen Besitzer. Im Berichtsmonat setzte
die BMW Group außerdem 9604 Motorräder ab, was einem Rückgang von 10,1
Prozent gleichkommt. Bis zu Monatsende konnten 56 578 Einheiten
ausgeliefert werden, ein Minus von 15,1 Prozent. Die relativ größten
Rückgang hatte im Juli die Luxusmarke Rolls Royce zu verbuchen: 55,9
Prozent weniger Verkäufe. Weltweit gingen bis zum Ende des Monats
374 Fahrzeuge an Kunden.