Cadillacs Kombi der C-Klasse

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Cadillac bietet eine Kombiversion seiner Mittelklasselimousine für ca. 30.000 Euro an.

Mit dem BLS Wagon hat Cadillac den ersten Kombi in seiner Firmengeschichte entwickelt. Das mag verwundern, ist dieses Fahrzeugformat doch in den USA entwickelt worden und erfreut sich dort nach wie vor großer Beliebtheit. Der Cadillac-Eigner General Motors bietet mit dem BLS ein rein europäisches Modell an: Die Fertigungsstätte befindet sich im schwedischen Trollhättan bei der GM-Tochter Saab. Ein Import in die USA ist nicht vorgesehen. Vielmehr soll das Modell in Europa vermarktet werden. Der Bau in der Produktionsstätte von Saab ist damit zu erklären, dass das neue Kombimodell bauliche Komponenten mit der 9-3er Reihe des schwedischen Herstellers teilt. Auch die Limousinenversion des BLS wird in Schweden produziert und ebenfalls nur außerhalb der USA angeboten. Sie teilt die Produktplattform mit dem Vectra von Opel. Es wird geschätzt,. dass Cadillac rund die Hälfte seines Umsatzes mit der BLS-Reihe macht.

Cadillac gelingt es, den Kombi der C-Klasse von Mercedes im Preis deutlich zu unterbieten. Mit rund 32.000 Euro statt der knapp 36.000 Euro des deutschen Konkurrenten ist Cadillac also um rund zehn Prozent billiger. Ein Schwachpunkt in der Ausstattung ist das Kofferraumvolumen, das geringer als bei der C-Klasse und auch kleiner als beim VW Golf Kombi ausfällt. In der Sonderausführung Prestige verfügt der Wagon über Lederpolster, ein Navigationssystem mit DVD-Anlage und ein Soundsystem von Bose. Die Firmenwebsite von Cadillac Europe und dem deutschen Ableger zeigt bislang nur die Version des BLS mit Stufenheck an. In Deutschland steht die neue Ausführung des BLS jedoch bereits in den Autohäusern.