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16.08.2012

Daihatsu ist Marktführer bei den Kei-Cars

Besonders kleine Daihatsu Modelle in Japan höchst begehrt

Der Name Daihatsu und das Segment der Kei-Cars gehen in Japan einher. Wie keine andere Fahrzeugart prägen die maximal 340 cm langen und 148 cm breiten Mini-Autos dort das Straßenbild.

 
Kei-Car Daihatsu Tanto ©2012 DAIHATSU Deutschland GmbH Kei-Car Daihatsu Tanto ©2012 DAIHATSU Deutschland GmbH

Ein Drittel aller neu zugelassenen Fahrzeuge ist diesem Fahrzeugsegment zuzuschreiben, in dem Daihatsu seit Jahren Marktführer ist. Die Toyota-Tochter offeriert in Japan neun Mini-Pkw-Modelle sowie zwei Mini-Nutzfahrzeuge an. Parallel zu seinem Kei-Car-Pendant, dem Daihatsu Mira, der allein im März 2012 in Japan 29.721 Käufer überzeugte, erfreute sich der Daihatsu Cuore in Deutschland großer Beliebtheit. Der 1980 eingeführte, nur 346 cm lange Fünftürer mit dem freundlichen Blick bewies unumstößlich, dass auch in Europa beachtliches Interesse an Kleinstwagen besteht.

Drei Daihatsu Modelle unter den Top 5 Kei-Cars

Die große und stetig wachsende Nachfrage nach Kei-Cars in Japan ist einerseits in ihrer Alltagstauglichkeit zu finden. Zwei weitere Kaufgründe sind ein Steuerabschlag und die Befreiung vom obligatorischen Nachweis eines Parkplatzes. Im Geschäftsjahr 2012, das am 31. März 2012 endete, fanden in Japan insgesamt 640.636 Daihatsu Modelle einen Käufer. Davon stammten 563.624 Fahrzüge aus dem Kei-Car-Segment, 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die populärsten Modelle waren neben dem Mira und dem Tanto der Daihatsu Move. Im März 2012 lag das gesamte Trio unter den Top 5 der Kei-Cars.

Daihatsu arbeitet an Hybrid-Minis

Kei-Cars erfüllen ungeachtet ihrer geringen Maße und des auf 660 ccm Hubraum limitierten Motors die Anforderungen an ein modernes Auto bezüglich Komfort und Sicherheit. In Kooperation mit dem Mutterkonzern Toyota beschäftigt sich Daihatsu zurzeit mit Hybridkonzepten für seine Kei-Cars.

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