Ein neuer VW, ganz ohne Up!-Gase

UP! Blue kommt in die Serienproduktion

Beim Antrieb geht endlich auch VW neue Wege.

Ein neuer VW, ganz ohne Up!-GaseDer Up! Blue. Man beachte die Solarpanele an den Seiten.

Ein neuer VW, ganz ohne Up!-Gase Erst kürzlich war bekannt geworden, dass die Wolfsburger eine speziell auf den Betrieb im Auto optimierte Lithium-Ionen-Batterie in Zusammenarbeit mit Sanyo herstellt. Bislang werden vor allem Nikkel-Wasserstoff-Batterien verwendet, die aber schwerer sind und eine geringere Reichweite ermöglichen.

m Montag verkündete Konzernchef Martin Winterkorn, dass der Kleinwagen Up! mit Elektronmotor in Serie hergestellt werden wird. Bislang befindet sich das Projekt seit der Vostellung eines Prototypen auf der IAA 2007 lediglich in der Konzeptphase. Die Konzeptstudie hatte seinerzeit mit seinem Heckmotor für Überraschung gesorgt, der einige Beobachter an den VW Käfer erinnerte.

Insgesamt gibt es drei Varianten, den in Frankfurt präsentierten Zweitürer, eine vieriürige Variante und eben den Up!Blue. Mit 3,45 Metern Länge und 1,63 Metern Breite wird der Up! ein echter Kleinwagen, wenn auch kein Zwerg. Zum Verlgeich: Der Aktuelle Smart fortwo bringt es auf 2,7 mal 1,6 Meter, der zweisitzige Golf misst 4,2 mal 1,8 Meter. Allerdings wird wohl auch eine viertürige Version angeboten werden, die etwas länger ist. Der Up! Blue ist bislang die dritte Variante und 3,68 Meter lang. Seine Karosserie erinnert mit ihrem vertikalen Heck an einen Van, obwohl der Wagen kleiner ist. Voraussichtlich wird er es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h bringen. Dabei wird die Batterie von Solarzellen unterstützt, die zusammen rund 150 Watt liefern können. Beide treiben einen Motor mit 61 PS an. Das Antriebssystem wird derzeit an einer „Twin-Drive“ genannten Hybrid-Version des Golf getestet.