Einmillionster Nissan Qashqai rollt vom Band

Qashqai durchbricht viereinhalb Jahre nach Start bereits die Schallmauer

Die Entwicklung und Montage des neuen Qashqai wird ebenfalls in England stattfinden. Die Gesamtinvestitionen für den Nissan Qashqai betragen dann gut 475 Millionen Euro.

Einmillionster Nissan Qashqai rollt vom BandEinmillionster Nissan Qashqai ©NISSAN CENTER EUROPE GmbH

Der einmillionste Nissan Qashqai verließ vor wenigen Tagen die Produktionshalle im englischen Nissan Werk Sunderland. Nie zuvor wurde die Millionengrenze mit einem in England hergestellten Auto schneller geknackt als mit dem Crossover-Superseller Qashqai: Bereits vier Jahre, sechs Monate und 23 Tage nach dem Produktionsstart am 5. Dezember 2006 haben die Mitarbeiter der britischen Niederlassung allen Grund zu feiern.

Jubiläums-Nissan Qashqai zu gewinnen

Täglich laufen 1.200 Qashqai in Sunderland im Durchschnitt vom Band. Seit Beginn der Produktionslinie wurde pro Minute ein Fahrzeug fertiggestellt. Mehr als achtzig Prozent der Nissan Qashqai und Nissan Qashqai+2 reisen vom britischen Hafen Tyne in weltweit 97 Exportmärkte.
Der einmillionste Qashqai wurde mit der höchsten Ausstattungslinie Tekna und dem 2,0-Liter Dieselmotor (110 kW/150 PS) ausgeliefert. Das silberfarbene Crossover-SUV wird zunächst an herausragender Stelle in der Londoner O2-Arena präsentiert und später einem glücklichen Gewinner überreicht.

Qashqai sichert 6.000 Arbeitsplätze

Der Produktionsrekord des Nissa Qashqai kam etwa zwei Wochen nach einem Treffen zwischen Carlos Ghosn, Präsident und CEO Nissan Motor Co., Ltd., und dem britischen Premierminister David Cameron zustande, auf dem Ghosn mitteilte, dass auch die nächste Baureihe des Qashqai in England entworfen und gebaut wird. Die Gesamtinvestitionen von Nissan liegen dann bei umgerechnet rund 475 Millionen Euro. An dem Projekt, von dem 6.000 Arbeitsplätze bei Nissan und bei Zuliefererbetrieben abhängen, sind neben der Fertigungsstätte in Sunderland das europäische Nissan Design Center in Paddington/London und das Technical Center Europe in Cranfield/Bedfordshire beteiligt.