Europäische Renault Händler verbuchen Absatzrückgang

Renault Modelle brechen in Europa ein

Die Renault Gruppe verkaufte im ersten Halbjahr mit 646.274 Fahrzeuge außerhalb Europas 4,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum – ein neuer Absatzrekord. Damit verzeichnet der Konzern auf den weltweiten Märkten 49,6 Prozent seiner Verkäufe.

Europäische Renault Händler verbuchen AbsatzrückgangDer neue Renault Captur ©Renault Deutschland AG

Auf dem um 6,3 Prozent eingebrochenen europäischen Gesamtmarkt konnte die Gruppe dem Negativtrend nicht trotzen und fuhr einen Absatzrückgang von 7,3 Prozent ein. Mit weltweit 1,3 Millionen verkauften Neuwagen gingen die Verkaufszahlen trotz des positiven zweiten Quartals mit 0,7 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent zurück. Die Renault Händler selbst verkauften weltweit 1.062.280 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, was ein Minus von 4,6 Prozent darstellt. Insgesamt machen die Renault Modelle 81,5 Prozent vom Absatz der Gruppe aus.

Renault Händler im E-Car-Bereich sehr erfolgreich

In Europa verteidigt die Marke mit dem Rhombus trotz der negativen Absatzentwicklung im 16. Jahr hintereinander dank 147.550 verkaufter Renault Transporter seine Spitzenstellung im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge. In punkto Elektroautos bauen die Renault Händler ihre Position als europäischer Marktführer weiterhin aus. Die vier rein batterie­elektrisch betriebenen Renault Modelle halten einen Marktanteil von 48,9 Prozent. Der fünfsitzige Renault Zoe ist mit 4.770 Exemplaren das meistverkaufte Elektroauto in Europa und erreicht einen Marktanteil von 29,5 Prozent.

Junge Renault Modelle erweisen sich als Retter

Zum Absatz der Renault Händler, aber auch zum Ergebnis von Samsung und Dacia erklärte Jérôme Stoll, Executive Vice President Sales and Marketing and Light Commercial Vehicles der Renault Gruppe.„Die Internationalisierungsstrategie der Renault Gruppe hat sich erneut bewährt. Sie gleicht zu einem guten Teil den Rückgang auf dem europäischen Markt aus“,„International verzeichnen wir solide Erfolge, vor allem in Russland und Indien. In Europa können wir dank der jungen Produktpaletten von Renault und Dacia unsere Margen und Marktanteile weitestgehend behaupten.“