Ford, Nissan und Tesla erhalten Milliarden

Obama kündigt Art der Hilfsleistungen für US-Autoindustrie an

Die von US-Präsident Barack Obama bereits Mitte Mai angekündigte finanzielle Unterstützung der amerikanischen Autoindustrie hinsichtlich der Umstellung auf energiesparende Fahrzeuge, um so in den nächsten Jahren die CO²-Ausstöße deutlich zu senken, wurde jetzt präzisiert: Die Hersteller Ford, der US-amerikanische Ableger von Nissan sowie Tesla erhalten milliardenschwere Hilfspakete, mit deren Zuschuss die Produktion von Autos gefördert werden soll, die zu der Senkung der Kohlendioxidemissionen bis 2016 um fast ein Drittel wesentlich beitragen sollen.

Ford, Nissan und Tesla erhalten MilliardenPrototyp des Elektoautos Model S von Tesla, ©flickr by stshank

Hilfspakete für Ford, Nissan und Tesla

Während Ford und Nissan mit je 5,9 und 1,6 Milliarden Dollar Unterstützung aus dem insgesamt 25 Milliarden schweren Hilfsfonds, der bereits von der vorherigen Regierung beschlossen wurde, sich auf die Entwicklung und Herstellung umweltfreundlicherer Fahrzeuge konzentrieren werden, die bis 2016 einen maximalen CO²-Ausstoß von 150g/km haben sollen, wird der Fahrzeughersteller Tesla die ihm zugebilligten 465 Millionen für die (Weiter-)Entwicklung von Elektroautos verwenden, die die kalifornische Firma bereits seit 2006 verkauft, wenn auch bisher nur im kleinen Rahmen.

Enttäuschung bei Europäern

 

Zwar ist eine langfristige Senkung des Spritverbrauchs der Ami-Schlitten langfristig zu begrüßen, unabhängig vom Ausmaß.Enttäuschend aus europäischer Sicht sind die von den Amerikanern anvisierten Ziele bezüglich Senkung von Spritverbrauch und CO²-Emissionen: ein durchschnittlicher Spitverbrauch von knapp 7 Litern/ 100 Kilometer bis zum Jahr 2016 ist für die meisten europäischen Hersteller längst keine Zukunftsmusik mehr, genau wie ein CO²-Ausstoß von 150 g/km. Bis zum Jahr 2020 ist in der EU ein Grenzwert von unter 100 g/km geplant.