Lamborghini legt 2012 kräftig zu

Aventador und Gallardo erfolgreich auf Kundenfang

Der Supersportwagen-Hersteller Automobili Lamborghini S.p.A. konnte seine weltweiten Auslieferungen an Kunden im Jahr 2012 von 1.602 auf 2.083 Fahrzeuge steigern.

Lamborghini legt 2012 kräftig zuLamborghini Gallardo © Automobili Lamborghini Holding S.p.A.

Damit wurden 30% mehr Aventador und Gallardo gegenüber dem Vorjahr abgesetzt. Dies stellt für Lamborghini das dritte Jahr Wachstum hintereinander dar. „Trotz weltweit anhaltender Unsicherheit auf den Märkten hat Lamborghini in 2012 ein sehr zufriedenstellendes Absatzergebnis erzielt, welches die Stärke unserer Produkt- und Vertriebsstrategie unterstreicht. Wir werden weiterhin an der Entwicklung unserer Modellpalette arbeiten, um zusätzliches Wachstum in der Zukunft sicher zu stellen,“ erklärte Stephan Winkelmann, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Automobili Lamborghini S.p.A.

Der Aventador legt im Absatz zu, der Gallardo nimmt leicht ab

Das Wachstum von Lamborghini war wesentlich dem ersten vollen Verkaufsjahr des neuen Lamborghini Aventador LP 700-4 (922 Exemplare) zuzuschreiben, während 1.161 abgesetzte Lamborghini Gallardo mit Einheiten in 2012 im Vorjahresvergleich einen größtenteils stabilen Absatz darstellen. Damit konnte der kleine Lambo seine Stellung als erfolgreichstes aller je gebauten Lamborghini Modelle untermauern. Insgesamt wurden überzeugte der Gallardo seit seinem Marktstart im Jahr mehr als 13.000 Kunden.

Lamborghini verbucht in Europa und den USA hohe Zuwächse

Die Auslieferungen von Lamborghini verteilen sich ausgewogen auf die drei großen Absatzregionen: Europa 29%, Amerika 28% (darin inbegriffen USA 25%) und Asien-Pazifik 35% (darin enthalten China 11%). In Nahost und Südafrika wurden 9% des Absatzes generiert. Trotz der global angespannten Wirtschaftslage fuhr Lamborghini in Europa – speziell in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz – ein Plus von 34% gegenüber 2011 ein. In Amerika stiegen die Verkäufe um 50% an, in Asien-Pazifik um 9%.