Mini Coupe Concept

BMW stellt Mini Coupe Concept auf der IAA 2009 vor

50 Jahre Mini – BMW feiert den Geburtstag des revolutionären Kleinwagens, dessen Quermotor-Konzept mit Frontantrieb sich im Kleinwagensektor weltweit durchsetzte, mit einem Concept Car, dem Mini Coupe.

Mini Coupe ConceptMini Coupe Concept ©Auto-Reporter / BMW

Vor 50 Jahren, am 26. August 1959, bekam die Öffentlichkeit erstmals den klassischen Ur-Mini zu Gesicht. Nach die Übernahme setzte BMW die Erfolgsgeschichte der Marke fort und wird auf der vom 17.-27. September stattfindenden IAA 2009 mit dem Mini Coupé- Konzeptauto einen Ausblick auf die mögliche Zukunft gewähren. Das zweisitzige Showcar trägt den 1,6-Liter-Turbomotor vom Mini John Cooper Works unter der gestreiften Haube, der mit 155 kW bzw. 211 PS sportlichen Fahrleistungen nicht im Wege steht. Auf diese sollen auch die doppelflutige Auspuffanlage und die nicht sonderlich gelungen erscheinenden Seitenschweller mit Lufteinlass hinweisen.

Mini Coupe Concept auf der IAA 2009 nicht verpassen!

Der Mini Coupé Concept ist mit 3,71 Meter Länge, 1,68 Meter Breite und 1,36 Meter Höhe stadttauglich-kompakt bemessen. Im Vergleich zur Limousine fällt sofort die stärker geneigte Windschutzscheibe auf. Das Aluminiumdachdach des vom Viersitzer zum Zweisitzer veränderten Flitzers verringert nicht nur das Gesamtgewicht, sondern verbessert auch die Schwerpunkt-Verlagerung des Fahrzeugs in Richtung Fahrbahnoberfläche. Die Optik der Frontschürze wurde für das dynamische Erscheinungsbild überarbeitet, ist aber klar der Mini-Familie zuzuordnen. Das Mini Cabrio fungierte als Teilespender, von ihm stammen die vorderen Seitenwände des Concept Cars. Am Heck findet sich in Höhe der C-Säule ein Spoiler, der den Abtrieb verbessert. In die Heckschürze integrierten die BMW-Ingenierure dem Zeitgeschmack gemäß eine zweiteiligen Diffusor, der einen zielgerichteten und verwirbelungsfreien Luftstrom am Fahrzeug-Unterboden ermöglicht.

Mini Coupe innen nicht geräumig

Durch den Wegfall der Fondsitzbank – wer sollte auch unter der Dachschräge ohne resultierenden Haltungsschaden Sitzen können – gewinnt die Karosserie des Mini Coupe  zusätzlichen Raum Kapazitäten für den Transport von Gepäckstücken. Das Stauvolumen beträgt 250 Liter, was angesichts der Rückbanklosigkeit doch recht gering erscheint. Die oberhalb des Dachspoilers angelenkte Haube schwingt inklusive Heckfenster nach oben. Die Trennwand zwischen Fahrgastraum und Gepäckabteil ist mit einer abschließbaren Öffnung versehen. Diese für zweisitzige Coupés unübliche Durchreiche, in groben Zügen einem ausgebauten Skisack ähnlich,  ermöglicht Fahrer und Beifahrer während der Fahrt den Zugriff auf die im Kofferraum verstauten Reiseutensilien.

Mini Coupe Concept im Rallye-Sport-Trimm

Im Cockpit dominieren eindeutig das Dreispeichen-Sportlederlenkrad mit Multifunktionstasten und der dahinter liegende Drehzahlmesser. Mini-typisch skurril ist die Platzierung des Tachometers im oberen Bereich der Mittelkonsole; ob sie dort einem über 200 PS starken Sportwagen für die Straße gerecht wird, sei dahingestellt. Die zwei links und rechts neben dem Drehzahlmesser montierten Chronoswiss-Uhren tragen mehr Image und Tradition als bei anderen Herstellern ganze Fahrzeuge: Sie gewährleisten die Verbindung zu früheren Concept Cars der Marke Mini, zwischen Traditon und Moderne, analogem und digitalem Zeitalter. Die eine Uhr gibt in der klassischsten Form die Uhrzeit an, das zweite Messinstrument ist eine reine Stoppuhr zum Festhalten der  Rundenzeiten  können. Der Verweis auf diverse Rennsiege, etwa bei der Rallye Monte Carlo muss diesbezüglich kaum gegeben werden.