Der Mitsubishi i-MiEV tritt in den Staatsdienst ein: Gouverneur Arnold Schwarzenegger bestellte nach ausgieber Testfahrt zwei Exemplare für den staatlichen Fuhrpark.
Mitsubishi, Schwarzenegger ©MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH Am Mitsubishi i-MiEV überzeugte die offenbar ausreichende Leistungsfähigkeit. Worin diese beim weltweit ersten in Serie produzierten Elektroauto konkret lag, vermochte der japanische Automobilhersteller nicht darzulegen, doch teilte Arnold Schwarzenegger in seiner Funktion als Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien mit, dass künftig zwei Mitsubishi i-MiEV die staatliche Fahrzeugflotte bereichern werden.
Der Mitsubishi i-MiEV wird in den nächsten Wochen Vertreter der Staatsregierung und Mitarbeiter kalifornischer Behörden für ausgiebige Testfahrten unter verschiedenen Bedingungen zur Verfügung stehen. Der amerikanische Politiker mit österreichischer Herkunft hob in einer Erklärung hervor, dass Elektrofahrzeuge ein Schlüssel für die umweltfreundliche Sicherstellung der notwendigen Mobilität in Kalifornien seien. Dazu sei es eben auch zwingend nötig, weitläufige Erfahrungen mit dem Mitsubishi Elektroauto zu sammeln – zum Beispiel, um die notwendige Infrastruktur bei Ladestationen aufbauen zu können.
Der viersitzige Mitsubishi i-MiEV steht bereits seit 2009 in Japan beim Autohändler und kann an jeder herkömmlichen Haushaltssteckdose geladen werden. Das 1080 Kilogramm leichte Elektroauto ist mit einem permanent magnetisiertem Synchronmotor versehen, der 47 kW /64 PS mobilisiert. Die Einführung des Elektroflitzers auf den deutschen Automarkt ist für den Herbst dieses Jahres beabsichtigt. Der Verkauf des i-MiEV in Amerika soll im Jahr 2011 beginnen. Zuvor erscheint es jedoch als notwendig, dass nach dem nunmehr leichten Auto auch die als eher füllig bekannten potentiellen Insassen abnehmen.