Mitsubishi will großangelegten Feldtest zur Alltagstauglichkeit des Elektroautos i-MiEV in den Großräumen Dresden und Leipzig durchführen.
Mitsubishi i-MiEV ©Auto-Reporter Christian Micksch als Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur SAENA und der Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland, Hiroshi Taguchin, bekräftigten gestern am 11.8.2009 im Dresdner Rathaus eine Absichtserklärung für den Einsatz des Elektrofahrzeugs i-MIEV per Vertragsunterzeichnung. Das „Mitsubishi innovative Electric Vehicle“ soll in der Modellregion Elektromobilität Sachsen ausführlichen Tests unterzogen werden.
Die Abmachung sieht vor, den Mitsubishi i-MIEV im Rahmen zukünftiger Aktivitäten in der Modellregion Sachsen zu testen. Sachsen stellt mit den Großräumen Dresden und Leipzig eine von acht Modellregionen des Bundesprogramms „Modellregionen Elektromobilität“dar. Diese Landstriche wurden von der Bundesregierung zum dem Zweck ausgewählt, mit der Erprobung und beschleunigten Marktvorbereitung von Elektrofahrzeugen zu beginnen.
Mitsubishi wird in den nächsten Wochen an unterschiedlichen Standorten in ganz Deutschland den neuen i-MiEV vor wichtigen Entscheidungsträgern aus Regierung, Unternehmen, Energiewirtschaft und Non-Gouvernmental-Organisations präsentieren. Praktischen Fahrtests und der technische Präsentation des i-MiEV-Konzepts wurde in Mitsubishis Marketingplänen die größte Tragkraft zugestanden, wie des Portal „Auto-Reporter“ weiter berichtete.
Der i-MIEV wird bereits seit Juli 2009 in Japan verkauft. Aufgrund des dortigen Linksverkehrs wird zurzeit an der Entwicklung eine Linkslenker-Version gearbeitet, damit der Verkaufsstart in Deutschland planmäßig zum Ende des Jahres Ende 2010 erfolgen kann. Über eine Änderung der Benennung ist bisher nichts bekannt, es bleibt jedoch zu wünschen, dass Mitsubishi seinem Elektroauto für bessere Akzeptanz einen Namen zubilligt, der keine Assoziationen an üble Gerüche des Fahrers aufkommen lässt.