Monroe Stoßdämpfer Studie

Einwandfreies Federbein sichert Fahrverhalten

Seit 2002 führt der Stoßdämpfer-Hersteller Monroe unentgeltlich Überprüfungen der Stoßdämpfer eines Fahrzeugs durch. Am 21. August gab das Unternehmen einige Ergebnisse seiner Studie bekannt.

Monroe Stoßdämpfer StudieStoßdämpfer regelmäßig prüfen ©flickr / stannate

Der Stoßdämpfer-Spezialist Monroe hat innerhalb Deutschlands kostenlose Sicherheitsprüfungen durchgeführt. Monroe hat seit 2002 als einer der führenden Produzenten von Stoßdämpfern mehr als 40 000 Autos mit besonderem Fokus auf den Fahrwerkszustand getestet. Das Ergebnis der Testreihe konstatierte, dass im Schnitt jedes zweite Fahrzeug mit defekten Stoßdämpfern den Straßenverkehr gefährde.

Stoßdämpfer hinten und vorne überprüft

Erwartungsgemäß stieg mit dem Alter des Wagens auch die Anteil der defekten Stoßdämpfer an. In der Klasse der bis zu vierjährigen Fahrzeugen waren immerhin schon 40 Prozent betroffen. Bei den vier bis sechs Jahre alten Autos befand sich der Mangel-Anteil bereits zwischen 40 und 50 Prozent. Die höchste Defektrate stellte Monroe bei Fahrzeugen im Alter von elf Jahren fest: Besorgniserregende 60,3 Prozent der Pkw wiesen derartige Schäden am Fahrwerk auf. Bei 152 getesteten Jahreswagen machten die Profis von Monroe bei 28 Autos  bzw. 18,5 % Defekte am Dämpfersystem aus. Die durchschnittliche Laufleistung dieser jungen Gebrauchten lag bei 30.971 Kilometer.

Monroe Stoßdämpfer Resultate

Aus den zusammengetragenen Ergebnissen der Monroe-Studie geht hervor, dass bei einer Laufleistung von bis zu 25.000 km bereits an 22,2 Prozent der getesteten Fahrzeuge Dämpfer-Mängel diagnostiziert wurden. Bei Tachoständen bis zu 50.000 km wiesen 31,9 Prozent der überprüften Autos und bei bis zu 75.000 km Laufleistung 43,1 Prozent der Kraftwagen schadhafte Stoßdämpfer auf.

Stoßdämpfer sicherheitsrelevante Teile

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass Stoßdämpfer genau wie Radlager oder eine Bremsscheibe als auszuwechselnde Verschleißteile regelmäßig in ihrer Funktion zu überprüfen sind. Defekte Stoßdämpfer können sich negativ auf das Fahrverhalten eines Fahrzeuges auswirken, vor allem in schnellerer Kurvenfahrt. Doch auch der Bremsweg verlängert sich im Starßenverkehr, wie ebenfalls seit mehreren Jahren bekannt ist. Schließlich kann der Wagen bei situationsbedingten Ausweichmanövern unkontrolliert ausbrechen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.