Neuvorstellung Bugatti Bordeaux

Bugatti baut Veyron-Motor in weiteres Fahrzeug

Bugatti Bordeaux kommt mit vier Plätzen und vier Türen

Neuvorstellung Bugatti BordeauxMotor vom Veyron ©flickr / J.Smith831)

Mit dem Bordeaux will Bugatti in der Super-Luxus-Klasse zeigen, wo der automobile Hammer hängt. Der Einfachheit halber stammt der Motor aus dem Veyron, hat also 1001 PS, 1250 Nm Drehmoment, 12 Zylinder und vier Turbolader. Auch äußerlich nimmt der Bordeaux einige Stilelemente des Veyron auf, ist jedoch als klassisches Frontmotorcoupe mit langer Haube und kurzem Heck konzipiert. Da schon beim Preis von 1,3 Millionen Euro nicht gespart wird, setzt sich dieser Trend fort: Dafür gibt es beim Bordeaux vier Sitze, und untypisch für diese Klasse, einen geräumigen Kofferraum für das Gepäck der schnellen Passagiere.

Bugatti-Bentley Kooperation

Dank Veyron-Innereien nebst Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe werden eine Beschleunigung in drei Sekunden auf 100 und Spitze etwa 400 erwartet. Die Frontmotorplattform wurde mit Hilfe von Bentley entwickelt; der neue Arnage soll sie ebenfalls nutzen. Allradantrieb sorgt im Sportwagen Bordeaux für souveränes Fahren, Keramikbremsen für ebensolches Verzögern. Hinterherfahrenden wird die Verlangsamung über ein vertikales Bremslicht mitgeteilt, das an die Rückenflosse des Bugatti Atlantique erinnert. Zudem ist mit dem selbständig ein- und ausfahrenden Spoilerwerk des Veyron zu rechnen.

Bugatti Veyron als Designvorbild

Den luxuriösen Innenraum zieren Leder, Wildleder und edle Metallapplikationen; er soll sich nicht wie die Außenhaut an den Veyron anlehnen. In Anbetracht des gewaltigen Verbrauchs des zugegebenermaßen über alle Zweifel erhabenen Veyron-Herzens darf zumindest gehofft werden, dass der Luftwiderstandswert trotz des obligatorischen Hufeisengrills geringer als beim Veyron ausfällt. Somit könnte das teuerste Auto der Welt sein stetes Kratzen an der 40-Liter-Marke zumindest teilweise vermeiden.