Plug in-Hybrid führt zum Elektroantrieb

Elektroautos kommen in KPMG-Umfrage

Die große Mehrheit bedeutender Unternehmen aus der Autobranche (84 Prozent) will in den kommenden fünf Jahren aus eigener Kraft wachsen. Dies hat eine weltweite KPMG-Umfrage unter 200 Vorständen und Geschäftsführern ergeben.

Plug in-Hybrid führt zum ElektroantriebZukunftsträchtig: Volvo V60 Plug-in-Hybrid ©Volvo Car Corporatio

Auch bauen die Entscheidungsträger der Automobilindustrie zu 89 Prozent in erster Linie
auf die Entwicklung neuer Technologien. Der Weg in die Elektromobilität führt über Fahrzeuge mit Plug in-Hybrid-Technologie. Gut ein Drittel der Befragten weltweit geht davon aus, dass Elektroautos im Jahr 2025 11 bis 15 Prozent der Neuzulassungen ausmachen werden. Nach den Beurteilungen der Befragten aus den jeweiligen Nationen entspräche die Zahl der Neuzulassungen rund vier Millionen Autos in China, je zwei Millionen in den USA und Westeuropa und gut eine Million neuer Autos in Indien. So die Resultate der heute anlässlich der Detroit Motor Show 2014 vorgestellten Studie.

Reinen Elektroautos kommen Diesel und Benziner zuvor

Ein Ende des Verbrennungsmotors ist nach Meinung der Befragten noch nicht in Sicht: 46 Prozent der Umfragteilnehmer rechnen damit, dass die größten Investitionen im Bezug auf Antriebstechnologie bis in den nächsten fünf Jahren weiterhin einer Verbesserung des Verbrennungsmotors zukommen werden. Die größte Kundennachfrage im Bereich der Elektroautos erwarten 35 Prozent der Experten in den kommenden fünf Jahren bei Plug in-Hybrid-Fahrzeugen. Besonders Zulieferer und Hersteller erwarten einen Aufschwung solcher Hybridautos.

An Plug-in Hybrid-Modellen führt kein Weg vorbei

Mathieu Meyer, Leiter des globalen Automobilbereichs bei KPMG, erklärte: „An der Technologieführerschaft wird sich die Frage entscheiden, welches Unternehmen es schafft, unabhängig zu bleiben. Sowohl der Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors als auch der Plug in-Hybrid-Technik kommt hierbei in den kommenden Jahren die entscheidende Rolle zu. Ein positives Image alleine wird auf Dauer jedenfalls nicht mehr ausreichen, um sich als selbständige Marke am Markt behaupten zu können.“