Porsche 911 GT3 RS auf dem Nürburgring

Der besondere 997 GT3 erweist sich abermals als ungeheuer standfest

Im Porsche 911 GT3 RS trat Ex-DTM-Größe Roland Asch zum 24-Stunden-Rennen Nürburgring an. Der 997 GT3 war danach noch uneingeschränkt fahrtüchtig.

Porsche 911 GT3 RS auf dem NürburgringPorsche 911 GT3 RS © 2010 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Der Porsche 911 GT3 RS legte obendrein den Hin- und Rückweg zur Rennstrecke auch noch auf eigener Achse zurück. Fazit: Auch nach nahezu 30 Stunden Dauervollgas zeigt sich der Serienwagen mit dem Kennzeichen „S-GO 2400“ weiterhin quicklebendig. Daran konnte auch wüster Rempler nicht ändern, der Fahrertür und der linke Schweller dieses 997 GT3 in Mitleidenschaft zog: Motor, Getriebe, Lenkung und Bremsen vom 911 GT3 RS funktionieren noch reibungslos. Sportsgeist zeigte der Rennwagen für die Straße auch: Von Startplatz 42 aus arbeitete sich der rot-weiße Renner weiter nach vorne und überquerte schließlich als Dreizehnter die Ziellinie

Porsche 911 GT3 RS : Der sparsame Rennwagen

Die Pitstops vom serienmäßigen Porsche 911 GT3 RS beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring beschränkten sich auf Nachtanken, Reifenwechsel und Scheibenputzen sowie eine planmäßige Erneuerung der vorderen Bremsen des 997 GT3. Asch standen drei erfahrene Piloten zur Seite: Rennfahrer und TV-Moderator Patrick Simon (Wiesbaden) sowie die Journalisten Chris Harris (Großbritannien) und Horst von Saurma (Stuttgart) drehten konstant schnelle und fehlerfreie Runden. Dabei profitierten sie von der Sparsamkeit des 911 GT3 RS: Bis zu elf Runden waren mit einer Tankfüllung möglich – deutlich mehr als bei den meisten direkten Konkurrenten.

997 GT3-version mit Vorbereitung für den Motorsport

Den Porsche 911 GT3 RS befeuert ein 450 PS starker 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor. Das hochdrehende Aggregat kommt auf eine Literleistung von über 118 PS – und zwar ohne Aufladung. Zur Verbesserung der Fahrdynamik tragen neben der verkürzten Getriebeübersetzung die serienmäßigen dynamischen Motorlager bei. Je nach Fahrsituation passen die Lager ihre Steifigkeit und Dämpfung an, was beim die Anbindung des Triebwerks an die Karosserie dieser 997 GT3-Version optimiert. Die Aerodynamik ist auf Rundstreckentauglichkeit getrimmt. Inklusive Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung kostet der 911 GT3 RS 145.871 Euro.