Porsche Panamera ist in den USA der Hit

Porsche Cayenne weniger gefragt

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG gab die jüngsten Zahlen vom US-amerikanischen Automarkt bekannt – der Porsche Panamera verkauft sich prächtig, der Porsche Cayenne schwächelt.

Porsche Panamera ist in den USA der HitPorsche Panamera 4S © 2010 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Der Porsche Panamera stellte im Monat Mai 2010 abermals die in den USA am meisten verkaufte Modellreihe der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, dar. Der Hersteller sportlicher Premium-Fahrzeuge vermarktete seinen viertürigen Gran Turismo an insgesamt 605 US-Kunden. Das immer noch angespannte Marktumfeld brachte Porsche im Berichtszeitraum den Absatz von insgesamt 1.873 Fahrzeugen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Rückgang von rund fünf Prozent. Mitgrund: Dem SUV Porsche Cayenne mangelt es zurzeit an Interessenten.

Porsche Cayenne auch als Cayenne S Hybrid erhältlich

Vom Porsche Cayenne der ersten Generation wurden 197 Exemplare abgesetzt. Der Grund für den lebenszyklusbedingten Rückgang von rund 77 Prozent liegt nach Herstellerangaben im bevorstehenden Start der neuen Generation vom sportlichen Geländewagen. Der ist in den USA ab Juli 2010 auch als Porsche Cayenne S Hybrid erhältlich. Das Hybrid SUV dürfte in den vom Hybridantrieb begeisterten USA – speziell Kalifornien – viele Freunde finden und könnte daher den Porsche Panamera von seinem Thron stoßen.

Porsche Panamera und CO. in den USA

Neben dem Porsche Panamera und dem SUV Cayenne verkauften die Zuffenhausener natürlich auch ihre anderen Modelle. So war der Boxster besonderer Erfolg beschieden; der Mittelmotor-Sportwagen fand im Mai in die Garagen von 349 US-Kunden. Das macht ein Plus von 52 Prozent aus. Vom Porsche Cayman konnten 183 Einheiten (-2 %) abgesetzt werden. Die Baureihe Porsche 911 begeisterte 539 Kunden, womit das Modell zwar den zweiten Platz der Beliebtheitsskala bekleidet, andererseits aber 24 % weniger Verkäufe zu verzeichnen hat.