Skoda Autos im Mai sehr gefragt

Auto-Verkauf läuft gut für die VW-Tochter

Skoda Autos erfreuten sich im vergangenen Monat einer großen Beliebtheit – der um zehn Prozent im Gegensatz zum Vorjahresmonat gestiegene Auto-Verkauf belegt es.

Skoda Autos im Mai sehr gefragtSuperseller Skoda Superb ©UnitedPictures

Mit 65.349 Fahrzeugen, was ein Wachstum von zehn Prozent vergleichen mit dem Vorjahresmonat darstellt, avancierten die Skoda Autos im Mai 2010 zu wahren Bestsellern und bescherten der VW-Tochter den besten Mai in der des Unternehmenshistorie. Seit Jahresbeginn brachte der Auto-Verkauf 307.427 Pkw an den Mann und die Frau, was 16,6 Prozent mehr ausmacht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der chinesische Automarkt trug wesentlich zum guten Ergebnis bei: Im Mai setzen die Autohändler 14.162 Kraftwagen ab, in den ersten fünf Monaten des Jahres insgesamt 68.977.

Skoda Autos führen auf dem deutschen Importmarkt

Auf dem Heimatmarkt Tschechien konnten die Skoda Autos von Januar bis Mai ein Absatzplus von 20,9 Prozent auf 24.700 Einheiten erzielen. In Großbritannien stieg der Auto-Verkauf um 72 Prozent, während in Spanien um 65 Prozent mehr Fahrzeuge die Autohäuser verließen. Mit 54.213 Zulassungen trägt Skoda in den ersten fünf Monaten dieses Jahres auf dem deutschen Automarkt weiterhin die Goldmedaille unter den Importeursmarken. Der Skoda Octavia (26.967 Einheiten) hatte im Mai mit einem Plus von 16,7 % abermals den weltweit größten Erfolg. Beachtliche Zuwächse konnten auch der Skoda Superb (+ 193,3 % bzw. 9.217 Exemplare) und der Skoda Yeti (mehr als 500 % Steigerung, 4.266 Fahrzeuge) verbuchen.

Auto-Verkauf wächst in Schwellenländern

Vorstandsmitglied Reinhard Fleger, verantwortlich für den Vertrieb und Marketing der Skoda Autos, erklärte gegenüber dem Portal Auto-Reporter: „Wir konnten sowohl unsere Stärken in Zentral- und Osteuropa aktiv nutzen als auch von der frühen internationalen Ausrichtung des Unternehmens profitieren und weiter in China, Indien und Russland wachsen. Bedingt durch den Auslauf vieler Umweltprämien ist die Situation in 2010 gerade in Europa weiter herausfordernd.“