Staatliche Partikelfilter Förderung verlängert

Partikelfilter nachrüsten – was gibt es zu beachten?

Immer mehr Besitzer eines Diesel-Autos buchen derzeit Werkstatttermine zur Umrüstung ihrer Fahrzeuge. Aus gutem Grund, denn seit Januar wird der staatliche Zuschuss für die Partikelfilter-Nachrüstung wieder gezahlt. 330 Euro in Bar stehen pro Fahrzeug bereit.

Staatliche Partikelfilter Förderung verlängertIn einer A.T.U Werkstatt © A.T.U Handels GmbH & Co KG

Wer noch keinen Dieselpartikelfilter in seinem Diesel-Pkw hat, sollte nicht bummeln. Der
Fördertopf beläuft sich auf 30 Millionen Euro, damit lassen sich etwas mehr als 90.000 Fahrzeuge nachrüsten. Die Partikelfilter Förderung ist für die Nachrüstung von Pkw, Wohnmobilen oder Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen verfügbar. A.T.U, der Marktführer im deutschen Kfz-Service, erklärt, wie man die Förderung bekommt und was beim DPF-Nachrüsten zu beachten ist.

Partikelfilter Förderung – so geht’s

Nach dem Partikelfilter Nachrüsten stellt die durchführende Werkstatt eine Bescheinigung über den Einbau im jeweiligen Dieselfahrzeug. Diese legt man bei der Zulassungsstelle vor und lässt die Partikelfilter-Nachrüstung im Fahrzeugschein vermerken. Über ein Online-Formular kann nun die Partikelfilter Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.de angefordert werden. Nachdem der Antrags bearbeitet wurde, weist das BAFA die 330 Euro direkt dem das gewünschte Konto an.

Warum Partikelfilter nachrüsten?

Was fürs Partikelfilter Nachrüsten spricht? 1. Dank Zuschuss kostet der Dieselpartikelfilter nicht die Welt. 2. Der Wiederverkaufswert des Autos erhöht sich. 3. Die gesenkten Partikel-Emissionen sind gut für Umwelt und Gesundheit. 4. Die Nutzungsmöglichkeiten steigen, da auch verschärfte Umweltzonen befahrbar sind. Kfz-Experte Franz Eiber von A.T.U: „Dabei haben die meisten Autos ohne Filter keine Chance auf den Erhalt der grünen Plakette im Rahmen der Feinstaubverordnung. Durch die Verschärfung der Umweltzonen in Städten wie Stuttgart, Frankfurt und Berlin haben Autofahrer dort nur mit grüner Plakette größtmögliche Mobilität. Wer dagegen verstößt, riskiert 40 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg.“