Toyota bestellt insgesamt acht Modelle in die Werkstatt, bei denen eine Fehlfunktion bei der Betätigung des Gaspedals auftreten kann.
Die Toyota Rückrufaktion bezüglich des fehlerhaften Gaspedals zieht immer größere Kreise: Neben acht oft verkauften Toyota Autos sind auch zwei Modelle vom PSA-Konzern betroffen. Weil in den europäischen Automobilfabriken in den letzten Monaten schon optimierte Autoteile Einzug in die Herstellung der betroffenen Fahrzeuge hielten, wird sich eine einstweiliger Fertigungsunterbrechung wie – u.a. bedingt durch die Produkthaftung - in den USA als nicht nötig erweisen. Die betroffenen Toyota-Fahrzeuge haben konkret mit Verschleißerscheinungen an Bauteilen des Gaspedals zu kämpfen. Das Gaspedal kann in seltenen Gelegenheiten zu Schwergängigkeit neigen oder nicht mit dem üblichen Tempo in die Ausgangsposition zurückschnellen, in einer sehr geringen Anzahl von Fällen sogar in der getretenen Position festhängen.
Wie die Toyota-Europazentrale in Brüssel mitteilte, sind in Europa nur wenige dieser Vorkommnisse bekannt, bei denen der Fehler bisher aufgetreten ist. Von einem dadurch ausgegangenen Unfall ist nichts unbekannt. Der französische PSA-Konzern hat seine Kleinwagen Peugeot 107 und Citroen C1 ebenfalls einer Rückrufaktion unterzogen. Beide Autos werden mit dem Toyota Aygo in der zusammen betriebenen Fertigungshalle im tschechischen Kolin gebaut. Da alle drei Modelle technisch beinahe identisch sind, können auch 107 und C1 von einer Fehlfunktion beim Treten des Gaspedals betroffen sein. Bei insgesamt weniger als 100.000 Autos in Europa machen die die zwischen Februar 2005 und August 2009 gebauten Fahrzeuge rund zehn Prozent aller derzeit zugelassenen Peugeot 107 und Citroen C1 au