Überarbeitungen am Opel Ampera

Ampera soll nicht brandgefährlich werden

Das Opel Elektroauto Ampera wurde im New Car Assessment Program (NCAP) als sehr sicher befunden. Doch auch gutes kann noch besser werden, wie es aktuell am Opel Ampera gezeigt wird.

Überarbeitungen am Opel AmperaOpel Ampera ©GM Corp.

Bevor die ersten Opel Ampera an Kunden ausgeliefert werden, modifiziert der Automobilhersteller aus Rüsselsheim die Elektroautos. Die Änderung hat allein den Zweck, einen – womöglich erst Tage oder Wochen nach einer schweren Kollision entstehenden – Batteriebrand zu verhindern. Anlass für die Modifikationen sind Zweifel von General Motors und der amerikanischen Straßenverkehrsbehörde in Bezug auf das Batterieverhalten, das bei dem nahezu baugleichen Chevrolet Volt nach einem schweren Seitencrashtest in den USA für Unfreude sorgte.

Verstärkung und Kühlung der Ampera-Batterie verbessert

Der Opel Ampera wurde im letzten Jahr mit der maximale 5 Sterne Euro NCAP-Sicherheitswertung ausgezeichnet. Die aktuelle Modifikation des Unterbodens und des Kühlsystems der Batterie optimiert den Schutz der Batterieeinheit vom Opel Elektroauto bei einem schweren Seitencrash zusätzlich.  Hier ein detaillierter Überblick der Modifikationen:

  • Verstärkung der Sicherheitsstruktur im Bereich der Batterieeinheit.
  • Zusätzlicher Fühler im Batteriekühlflüssigkeitsspeicher zur Kontrolle des Flüssigkeitsstands.
  • Zusätzliche Sicherungsklammer am Einfüllstutzen des Batteriekühlflüssigkeitsreservoirs, um Überfüllung oder Verschütten vorzubeugen.

Auslieferung vom Opel Ampera 2012 ab Februar

„Der Ampera ist ein sehr sicheres Fahrzeug. Jetzt machen wir ihn so sicher, dass im Fall eines schweren Unfalls auch Tage oder Wochen danach die maximale Sicherheit gewährleistet wird“, sagte Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke zu den Modifikationen, die direkt in die Produktion einfließen. Bereits fertig montierte Fahrzeuge erhalten ihr Upgrade in den Zwischenlagern. Die Auslieferung der ersten Opel Ampera findet im Februar statt.