Weniger Entlassungen bei Karmann

Beim Autozulieferer sollen nur 300 Stellen wegfallen

Der Sozialplan für den insolventen Autozulieferer Karmann in Osnabrück sieht weniger Entlassungen vor, als ursprünglich befürchtet.

Weniger Entlassungen bei KarmannWeniger Entlassungen bei Karman (Quelle: flickr / jordi_hdz)

Zur Zeit sind beim insolventen Autozulieferer Karmann in Osnabrück noch 1.979 Menschen beschäftigt. Ursprünglich sollten davon 513 Stellen gestrichen werden. Wie die IG Metall aber nun mitteilte, haben sich Betriebsrat und Insolvenzverwalter am Wochenende darauf geeinigt, nur 300 Arbeitsplätze abzubauen. Die Unternehmenssparten Werkzeugbau und Dachsysteme sollen mittels Umstrukturierungen erhalten bleiben.

 

Für Karmann gibt es offenbar doch noch eine Zukunft in der Automobilbranche

Die momentanen Überkapazitäten will das Unternehmen über Kurzarbeit ausgleichen und so möglichst viele Arbeitsplätze erhalten. Über die Gründung einer Transfergesellschaft konnten sich die Verhandlungspartner jedoch noch nicht einigen.

„Wir sind somit künftig so aufgestellt, dass alle Unternehmensbereiche entwicklungs- und somit zukunftsfähig sind.“ , sagte der Betriebsratsvorsitzende Wolfram Smolinski.