80 Audi A1 e-tron für die „Schaufensterprojekte Elektromobilität“

Die A1 e-tron gehen an sechs Projekten in drei Bundesländern

Mit 80 A1 e-tron, die an sechs Projekten teilnehmen, analysiert Audi die Potenziale des neuen Antriebskonzepts. Der elektrisch angetriebene Kleinwagen empfiehlt sich für urbane Ballungsräume, sein Range Extender verhilft ihm zu zusätzlicher Reichweite.

80 Audi A1 e-tron für die „Schaufensterprojekte Elektromobilität“Audi A1 e-tron ©Audi AG

Am Unternehmenssitz in Ingolstadt läutet Audi im Juni mit fünf Elektroautos das Projekt „Intelligentes Laden“ ein. Hier steht ein System zur Regelung der Lade- und Kommunikationsinfrastruktur im Mittelpunkt. 13 intelligente Ladestationen – fünf in den Garagen der Teilnehmer, vier in Audi-Parkhäusern sowie zwei Ladestationen des Kooperationspartners Stadtwerke Ingolstadt in der City – kommunizieren mit den Smartphones der Tester. Das Fahrer-Quintett der Audi A1 e-tron kann sich die nächste Säule anzeigen und reservieren lassen oder sich aus der Ferne über den Ladezustand des Akkus informieren.

A1 e-tron in privatem und geschäftliche Einsatz

Fünf Audi A1 e-tron kommen auch in einer ersten Phase vom Projekt „E-NUE“ in Nürnberg zum Einsatz; die Mitarbeiter der N-ERGIE Aktiengesellschaft können das Auto sowohl privat als auch geschäftlich nutzen. In einer zweiten Welle stellt Audi fünf weiteren Unternehmen im Raum Nürnberg je einen A1 e-tron zur Verfügung. Auch diese Elektrofahrzeuge sollen privat und gewerblich genutzt werden. Ähnlich ist das Vorhaben „Pendeln und Laden“ in Berlin aufgebaut. Die Nutzer der 25 rein elektrisch betriebenen Audi A1 sind Pendler, die im Umfeld vom Potsdamer Platz wohnen oder arbeiten. Audi hat für sie ein maßgeschneidertes Servicekonzept auf die Beine gestellt. Die Einsätze in Berlin und Nürnberg beginnen im Sommer.

Hausgemachter Ladestrom für den Audi A1 e-tron

Das Projekt „E-Plan“, das dieser Tage in München anläuft, richtet sich an eine spezielle Kundengruppe. Die 15 privaten Teilnehmer, die leihweise einen Audi Elektroauto erhalten, sind Laternenparker im Altbauviertel Schwabing und somit auf die öffentliche Lade-Infrastruktur angewiesen. Das Vorhaben „sun2car@GAP“ startet im Spätsommer in Garmisch-Partenkirchen. Hier kooperieren zehn Audi A1 e-tron und die private Energieversorgung – die Häuser der Teilnehmer sind mit Solarzellen bestückt. Die in der Garage montierte Wallbox stimmt ihre Ladevorgänge für den A1 e-tron abhängig von Sonnenschein, Uhrzeit und Priorität der Nutzer ab. Ein weiterer Aspekt ist die simulative Nutzung gebrauchter Auto-Batterien als stationäre Stromspeicher.