Bei Mitsubishi grünt es gewaltig

Mitsubishi Motors Corporation setzt auf nachwachsende Rohstoffe

Die Mitsubishi Motors Corporation treibt den Einsatz nachwachsender Rohstoffe im Automobilbau. Komfort und Qualität sind nicht eingeschränkt; Mitsubishi startet die Serienproduktion im Sommer 2012.

Bei Mitsubishi grünt es gewaltignatürliche Fußmatte ©MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH

Die Mitsubishi Motors Corporation baut ihr Engagement für nachwachsende und nachhaltige Rohstoffe in der Fahrzeugfertigung aus. Nachdem im Frühling letzten Jahres schon der Einsatz von Baumwolle anstelle von PET-Kunststoff für Oberflächen auf Fahrzeugsitzen begonnen hatte, wird Mitsubishi ab Sommer 2012 zusätzlich Fußmatten aus nachwachsenden Rohstoffen produzieren statt aus erdölbasiertem Plastik. Der Konzern teilte mit, auch in Zukunft erdölhaltige Bauteile nach und nach durch Materialien aus regenerativen Rohstoffen auszutauschen.

Mitsubishi fertigt Fußmatten aus Nebenprodukt der Zuckerherstellung

Der Mitsubishi Motors Corporation standen bei der Entwicklung vom so genannten „Grünen Plastik“ die Firmen Eidaikako, MRC und Toyota Tsusho bei. Dem neuartigen Material liegt ein hoher pflanzlicher Gewebeanteil zugrunde – ohne die bekannten Komfort-Vorteile konventioneller Fahrzeugtextilien außer Acht zu lassen. Als Basis des neuen Werkstoffs nutzt Mitsubishi ein Zuckerprodukt. Konkret handelt es sich dabei um Roh-Zucker-Melasse, ein Nebenprodukt aus der Zuckerherstellung.

Mitsubishi Motors agiert zeitgemäß

Nach Kalkulation von Mitsubishi geht der Ausstoß von CO2 in der Herstellung mit Verwendung dieses neuen Materials um 15 Prozent zurück. Mitsubishi Motors nimmt mit seinem Engagement im Bereich des Einsatzes von nachwachsenden Rohstoffen an einem seit bereits mehreren Jahren andauernden Trend teil. Anlässlich der immer knapper werdenden Ölreserven werden im Fahrzeugbau in zunehmenden Maße stärke- und pflanzenfaserbasierte Kunststoffe vor allem im Innenraum genutzt. E10-Biosprit ist also nicht das einzige natürliche am Auto.