Bundeskanzlerin im Opel Ampera

Angela Merkel besucht den Opel-Stand auf der IAA 2011

Natürlich musste die Kanzlerin die IAA 2011 besuchen und ebenso selbstverständlich ihr Interesse für Elektroautos bekunden. In Karl-Friedrich Stracke fand sie einen kompetenten Gesprächspartner, der ihr den Opel Ampera umfassend erklärte.

Bundeskanzlerin im Opel AmperaOpel Ampera zieht Politiker an ©GM Corp.

Auf der IAA 2011 in Frankfurt informierte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen ihres Eröffnungsrundgangs am Opel-Stand zum Thema Elektromobilität. Die Kanzlerin führte mit dem Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke ein Gespräch über die Aktivitäten der Rüsselsheimer und setzte sich hinter das Steuer des Opel Ampera, dem ersten voll alltagstauglichen Elektroauto eines europäischen Herstellers. Im Gegensatz zu Mitsubishi i-MiEV und Peugeot Ion ist beim Ampera allerdings noch ein ganz entscheidendes Gimmick verbaut.

Opel Ampera noch in diesem Jahr zu kaufen

So verfügt der Opel Ampera über eine Reichweitenverlängerung in Form eines winzigen Benzinmotors, der einen Generator antreibt, sollte der für mittlere Strecken ausgelegten Batterie mal der Saft ausgehen. Damit muss sich der Ampera-Fahrer keine Sorgen haben, unterwegs dank leerer Batterie liegenzubleiben. Das Opel-Elektroauto rollt noch in diesem Jahr in den Handel. Und da heißt es immerzu, die deutschen Autohersteller würden nichts tun in Sachen Elektrofahrzeuge. Nur müssen die ja nicht rein batteriegespeist sein.

RAK e flankiert den Ampera

Neben dem Opel Ampera fand die Kanzlerin auch großes Interesse am visionären Opel RAK e, das auf der IAA 2011 seine Weltpremiere feiert. Mit dem Opel RAK2, einem konzeptionellen Raketenauto der Vorkriegszeit, hat der RAK e aber nichts gemein: Der batterieelektrische Tandem-Zweisitzer in Leichtbauweise sei „spannend und interessant“ und könne vor allem junge Menschen ansprechen. Ihren Parteifreund, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, konnte nichts von einer Sitzprobe im futuristischen RAK e abhalten.