Daihatsu macht Schluss

Daihatsu Händler können weiter Serviceleistungen anbieten

Die Daihatsu Motor Co., Ltd., erklärte gestern, dass der deutsche und österreichische Vertrieb von Daihatsu zum 31. Januar 2013 beendet wird. Offensichtlich hatten die Daihatsu Händler zu wenige Kunden.

Daihatsu macht SchlussDaihatsu verabschiedet sich aus Deutschland ©UnitedPictures

Daihatsu gibt mit diesem Schritt sein Engagement als Anbieter von Neuwagen von den genannten Märkten auf. Für Fahrer von Daihatsu Autos sowie für Kunden, die sich bis Anfang 2013 für einen Daihatsu Neuwagen entscheiden, bleibt die baldige Einstellung der Vertriebsaktivitäten ohne jegliche Folgen: Daihatsu wird auch nach 2013 für die Versorgung mit Ersatzteilen Sorge tragen, bestehende Garantieansprüche verlieren nicht ihre Geltung. Die Verträge zwischen der Daihatsu Deutschland GmbH und den deutschen Niederlassungen zum werden ebenso zum Stichtag 31. Januar 2013 aufgelöst.

Daihatsu Händler nicht automatisch arbeitslos

Alle Daihatsu Händler haben jedoch die Möglichkeit, ihre Tätigkeit als Service-Partner fortzuführen und auch weiterhin Servicearbeiten für Daihatsu Modelle zu erledigen. Die deutschen Geschäftigkeiten liegen bis zum Rückzug in zwei Jahren weiterhin in der Hand der Daihatsu Deutschland GmbH mit Sitz in Tönisvorst bei Krefeld.

Daihatsu weltweit durchaus erfolgreich

Die Daihatsu Motor Co., LTD., mit Sitz in der japanischen Stadt Osaka entstand im Jahr 1907 zur Entwicklung und Herstellung von Verbrennungsmotoren. Seitdem mit Toyota im Jahr 1967 ein Kooperationsvertrag geschlossen wurde, fungiert Daihatsu im Konzern als Herzstück des Kleinwagen-Segments. Im Geschäftsjahr 2010, das am 31. März 2010 endete, setzten die Daihatsu Händler weltweit 1,27 Millionen Fahrzeuge ab, davon wurden 868.461 Exemplare unter der Marke Daihatsu verkauft. Daihatsu hat weltweit rund 13.600 Menschen in Lohn und Brot und in 130 Staaten Produktions-, Verkaufs- sowie Service-Standorte.