Der neue Audi A3 Sportback g-tron fährt CO2-Neutral

Neuer A3 Sportback g-tron nutzt das CO2 neutrale Audi e-gas

Mit dem A3 Sportback g-tron macht Audi einen großen Schritt hin zu nachhaltiger Mobilität. Der kompakte Fünftürer, der sein Debüt Ende des Jahres geben wird, kann den CO2-neutralen Kraftstoff Audi e-gas nutzen.

Der neue Audi A3 Sportback g-tron fährt CO2-NeutralDer neue Audi A3 Sportback g-tron ©Audi AG

Der neue Audi A3 Sportback g-tron kann das künftig in der Power-to-Gas-Anlage im emsländischen Werlte produzierte e-gas in seinen zwei je sieben Kilogramm fassenden Tanks aus Faserverbundmaterial speichern. Beim Audi e-gas project steht Strom aus erneuerbaren Energien, die Endprodukte sind Wasserstoff und das synthetische Audi e-gas im Mittelpunkt. Dieser Wasserstoff könnte zukünftige Brennstoffzellen-Autos befeuern. Weil hierfür aktuell noch eine flächendeckende Infrastruktur fehlt, folgt ein zweiter Verfahrensschritt: Reagiert der Wasserstoff in der Methanisierungsanlage mit CO2, entsteht synthetisches, erneuerbares Methan, das Audi e-gas. Es gleicht aus chemischer Sicht fossilem Erdgas und lässt sich übers Erdgasnetz an CNG-Tankstellen leiten.

e-gas bindet Biogas-Abfallstoff

Das Power-to-Gas-Verfahren von Audi verbindet Strom- und Gasnetz erstmalig bidirektional. Bislang wurde zwar aus Gas Strom erzeugt, nicht aber umgekehrt. Die Audi e-gas-Anlage ermöglicht damit, das Erdgasnetz mit seiner riesigen Kapazität als Speicher- und Transportsystem für bisher überschüssige Elektrizitätskapazität zu erschließen. Das in der e-gas-Anlage genutzte CO2, ist ein Abfallprodukt einer nahe gelegenen EWE-Biogasanlage. Die Audi e-gas-Anlage bindet das sonst die Atmosphäre geleitete CO2 im Treibstoff. Jährlich produziert sie rund 1.000 Tonnen e-gas und bindet dabei rund 2.800 Tonnen CO2. Dies kommt in etwa der Menge gleich, die 224.000 Buchen im Jahr speichern.

Treibstoff für 1.500 Audi A3 Sportback g-tron

Mit dem e-gas aus Werlte lassen sich bis zu 1.500 neue Audi A3 Sportback g-tron jährlich jeweils 15.000 Kilometer CO2-neutral bewegen. Vom Konzept des Audi e-gas-Project kann auch die Energiewirtschaft profitieren, da es einen Weg bietet, wie große Mengen regenerativen Stroms aus Windenergie- oder Photovoltaik-Anlagen wirtschaftlich und ortsunabhängig gespeichert werden können. Die Käufer des A3 Sportback g-tron werden das e-gas, das sie an den öffentlichen CNG-Tankstellen beziehen, voraussichtlich über ein Abrechnungsverfahren bezahlen, wie es ähnlich auch bei der Nutzung von Ökostrom zum Einsatz kommt.