Ford Köln feiert 50 Jahre türkische Arbeiter

Jubiläumsjahr für Ford Werke Köln

Ford Köln feiert ein weiteres rundes Jubiläum: Nach dem schon im Mai 2011 begangenen 80. Jahrestag der Produktion der Ford Werke Köln sind nun die türkischen und türkischstämmigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt.

Ford Köln feiert 50 Jahre türkische ArbeiterMontage im Ford Werk Koeln-Niehl, 1964 ©Ford Media

Für Ford Köln sprach aus diesem Anlass Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Wir sind bei Ford sehr stolz und glücklich über dieses Jubiläum. Die türkischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und oftmals auch ihre Kinder und Enkel – haben in den vergangenen 50 Jahren tatkräftig und kompetent ganz maßgeblich zum Erfolg unseres Unternehmens in Köln und auch weltweit beigetragen. Darüber freuen wir uns und sagen allen Beteiligten ganz herzlichen Dank für ihre Leistung und ihren persönlichen Beitrag!“

Ford Werke Köln beschäftigen zurzeit rund 3.500 Türken

Ford Köln nutzte das am 30. Oktober 1961 in Bad Godesberg unterzeichnete Deutsch-Türkische Anwerbeabkommen. Es trat rückwirkend zum 1. September 1961 in Kraft. Auf die meisten türkischen Angestellten kam Ford 1972 – damals hatten die Ford Werke Köln 12.368 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Türkei in Lohn und Brot. Bis dato ist deren Anzahl zwar wieder auf rund 3.500 zurückgegangen. Allerdings haben viele türkischstämmige Beschäftigte inzwischen einen deutschen Pass und werden in der Nationalitäten-Statistik als Deutsche geführt – dennoch machen die türkischen Beschäftigten weiterhin den höchsten Anteil der über 50 Nationen aus.

Ford Köln freut sich übe erfolgreiche Integration

Das Beispiel von Ford Köln zeigt weiter, so Mattes, wie funktionierende Integration aussehen kann. „Heute arbeiten bei Ford in Köln Beschäftigte aus mehr als 50 Nationen harmonisch und gemeinsam an einem Ziel – dem Erfolg des Unternehmens! Respekt und Wertschätzung gegenüber anderen Kulturen, Religionen oder Minderheiten steht dabei bei Ford ganz hoch im Kurs. Dass wir Vielfalt grundsätzlich als Bereicherung empfinden, haben wir mit unserem Diversity-Programm sogar als Teil unserer Unternehmenskultur festgeschrieben. Klar ist: Diskriminierung hat bei uns seit jeher keinen Platz!“