Glühwein und Feuerzangenbowle – Die Polizei warnt

Auto fahren nach dem Weihnachtsmarkt

In der Adventszeit gehört für viele der Besuch eines Weihnachtsmarktes zum Pflichtprogramm. Die dort angebotenen und gern bestellten Getränke bedingen, dass man schnell seinen Führerschein verlieren kann.

Glühwein und Feuerzangenbowle – Die Polizei warntAlkohol am Steuer nach dem Weihnachtsmarkt ©flickr / rightee

Glühwein, heißer Punsch oder Feuerzangenbowle zählen für viele Weihnachtsmarkt-Besucher neben gebrannten Mandeln und Lebkuchen zur absoluten Konsumpflicht. Die Wirkung und der Alkoholgehalt der Getränke werden jedoch sehr häufig falsch eingeschätzt. Der Alkohol wird, gefördert durch die Süße und Wärme, sehr schnell vom Blut aufgenommen. Wer hier auf der sicheren Seite stehen will, hat die klassischen zwei Möglichkeiten: Wer fährt, trinkt nicht. Oder: wer trinkt, fährt nicht.

Fahrtüchtigkeit von verschiedenen Faktoren abhängig

Die genossene Alkoholmenge unterliegt ebenfalls recht oft der Unterschätzung. Zuverlässige Hinweise oder Theorien, wie viel Alkohol jemand ohne Ausfälle vertragen kann, existieren nicht. Dies ist darin begründet, dass die Alkoholkonzentration im Blut von unterschiedlichen Parametern  wie Alter, Gewicht, Geschlecht und genereller Tagesform direkt abhängt. Klar ist hingegen eins: Mit wachsendem Alkoholpegel geht parallel dazu die Fahrtüchtigkeit zurück.

Alkohol am Steuer

Der Führerschein ist aber nicht erst bei alkoholtypischem Verhalten wie dem Fahren von Schlangenlinien oder ausfallbedingten Unfällen in Gefahr – darauf weisen in diesem Zusammenhang der die Polizeien der Länder und der ADAC hin. Schon ab 0,3 Promille ist der Führerschein gefährdet. Bei 0,5 Promille ist zudem noch ein Bußgeld von mindestens 500 Euro fällig. Mehr als 1,1 Promille Alkohol am Steuer gelten als absolute Fahruntüchtigkeit und werden mit wenigstens sechs Monaten Fahrverbot und einer hohen Geldstrafe geahndet. Wiederholungstätern droht sogar eine Freiheitsstrafe.