Hilfe – die Deutsche Umwelthilfe verteilt wieder rote Karten!

Die DUH macht sich mal wieder lächerlich

Die folgenden Zeilen kommentieren die jüngste Aktion der Deutschen Umwelthilfe nach dem Verenden von Abmahnungen an deutsche Autohäuser aus Sicht unseres Redakteurs Arild Eichbaum.

Hilfe – die Deutsche Umwelthilfe verteilt wieder rote Karten!Ein BMW 7er ©BMW Group

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. dürfte jedem Menschen, der bei vollem Verstand ist, ohnehin höchst zuwider sein. Nun macht die Berliner Possentruppe, die mit ihrem Toyota Prius den Freibrief für jede Schwachsinnigkeit zu haben glaubt, wieder von sich reden. So hat die Deutsche Umwelthilfe jüngst bei 21 Bundesbehörden deren Fuhrparks und auch die Dienstwagen der jeweiligen Hausherren ab. Dagegen lässt sich nichts sagen. Dass die DUH bei Verweigerung dieser Auskünfte wie gehabt die rote Karte verteilt, war ja nicht anders zu erwarten. Ist auch weiter nicht tragisch – denn im Gegensatz zu einem Schiedsrichter sind die Urteile der DUH nicht bindend.

Deutsche Umwelthilfe hält Verbrauch von 6,6 Liter Diesel für zu hoch

Dass die DUH jedoch die Bundesanstalt für Wasserbau wegen Nichtbeantwortung der Anfrage vor den Kadi zerren will („DUH wird Auskunft vor Gericht erstreiten“), rettet unsere unterbeschäftigten Gerichte endlich vor der Arbeitslosigkeit. Was die Deutsche Umwelthilfe bei mehreren Behörden honorierte, waren deren Fuhrparks mit durchschnittlichem CO2-Ausstoß von weniger als 140 g/km. Dem Leiter der deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, wird wiederum nicht einmal sein, jawohl, standesgemäßer Audi A8 gegönnt – dieser Umweltkiller vom Typ 3.0 TDI emittiert ja immerhin 174 g CO2/km. Vermutlich wäre er bei einem W12 direkt gesteinigt worden.

Die DUH will, dass wir nur noch Kleinstwagen fahren

Was zur Hölle will die deutsche Umwelthilfe denn eigentlich? Ist es moralisch nicht tragbar, als Folge beruflichen Erfolgs einen großen Wagen zu nutzen, der so bequem ist, dass man nicht beim erstbesten Flughafen in den Billigflieger wechselt, weil selbst der mehr Beinfreiheit aufweist? Nicht einmal in den schlimmsten kommunistischen Ländern waren die leitenden Funktionäre in 3 Liter Autos unterwegs. Wer also dafür ist, dass Frank Wiese, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, seinen 326 PS starken BMW 740i mit einem mittleren Verbrauch von 10,0 Litern, sofort verschrottet, darf das der DUH gerne mitteilen und sich gleichzeitig fragen, was eigentlich mit aktuellen Kleinwagen passieren soll, die wie der Citroen C3 mit 120 PS verhältnismäßig hohe 5,9 Liter kippen