Im Kia Rio nach Ulan Bator

Ein Kia Pkw auf der Mongol Rallye 2010

Das Auto Kia Rio gilt gemeinhin nicht als das typische Rallyefahrzeug. Zwei Hamburger Brüder nutzen den Kia Rio dennoch als Dienstwagen auf der ungewöhnlichen 15.000-Kilometer-Rallye.

Im Kia Rio nach Ulan BatorDaniel und Sebastian Kaerger, Kia Rio „Marion“ © 2010 Kia Motors

Im Kia Rio durch den ehemaligen Ostblock in die Mongolei –  Die Gebrüder Kaerger aus Hamburg nehmen die Herausforderung an. Der IT-Spezialist Daniel (32) und der Wirtschaftsingenieur Sebastian (31) bilden das einzige deutsche Team der diesjährigen Mongol Rallye. Sie werden die Rallye tatsächlich im roten Auto Kia Rio, Baujahr 2002, absolvieren. Am 24. Juli kracht im südenglischen Goodwood (Sussex) der Startschuss. Insgesamt 500 Teams aus aller Welt werden die mongolische Hauptstadt Ulan Bator ansteuern. Sie starten ohne GPS oder Navigationssystem, ohne organisatorische Unterstützung und mit Autos, die höchstens 1,2 Liter Hubraum aufweisen dürfen und in der Regel nicht für die Durchquerung kasachischer Wüsten konzipiert wurden. Da sind Abenteuer programmiert. Und genau das reizt die Teilnehmer.

Ein Kia Rio namens Marion

 „Wir haben lange nach einem Auto gesucht, dass dem Reglement entspricht und sich für diese Tour eignet“, berichet Daniel Kaerger zur Wahl des Kia Pkw. „Deshalb sind wir froh, mit dem Rio ein zuverlässiges und erschwingliches Rallye-Fahrzeug gefunden zu haben.“ Ihren neuen Begleiter, das Auto Kia Rio, haben die Kaerger-Brüder „Marion“ getauft. Zur Rallyevorbereitung gehört auch das Spendensammeln: Jedes Team der Mongol Rallye muss mindestens 1.000 britische Pfund für wohltätige Zwecke aufbringen. Der aktuelle Spendenstand des deutschen Duos ist auf der Website www.mongolrally2010.de abzurufen – und per Online-Spende jederzeit zu erhöhen. Daniel Kaerger: „Das hier eingezahlte Geld geht direkt an die Hilfsorganisation Mercy Corps, die mongolische Schulen, Kindergärten und Familien unterstützt.“

Im Kia Pkw durch 16 Staaten

Jedes Team der Mongol Rallye darf seine Reiseroute frei wählen. Die einzige festgelegte Station der Tour liegt  in der Gegend von Prag; hier schließen sich die in London gestarteten Teams den übrigen Teilnehmern an, die in Spanien und Italien abgefahren sind. Danach trennen sich die Wege: Manche fahren über Moskau, manche über Kiew, andere über Istanbul. Für diese „Südroute“ über die Türkei, den Iran und Usbekistan hat sich das deutsche Kia Rio-Treter entschieden. Damit befahren die Hamburger insgesamt 16 Länder: England, Frankreich, Belgien, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan, Russland und die Mongolei. Für die 15.000 Rallye-Kilometer im Kia Pkw planen Sebastian und Daniel Kaerger etwa 60 Tage ein.
Weitere Informationen finden sich auf der Website des deutschen Teams www.mongolrally2010.de. und auf der offiziellen Rallye-Website mongolrally.theadventurists.com.