Lexus LFA mit neuem „Nürburgring Performance Paket“

Lexus feiert offizielles Debüt beim Festival of Speed in 2011

Wenn Charles Gordon-Lennox, Earl of March und Kinara, zum „Festival of Speed“ auf dem Areal seines Schlosses im südenglischen Goodwood bittet, werden sich Rennsportfans aus aller Welt auch 2011 wieder zu einer riesigen PS-Party treffen. Mittendrin: der Lexus LFA.

Lexus LFA mit neuem „Nürburgring Performance Paket“Lexus LFA Nürburgring-Performance ©Toyota Deutschland GmbH

Der normale Lexus LFA ist es aber nicht, der in diesem Jahr die Kultstatus genießende Veranstaltung vom 30. Juni bis 3. Juli besucht. Anlässlich der „rollenden Roadshow“ erlesener Renn- und Sportwagen durch den Schlosspark präsentiert die Nobel-Tochter von Toyota ihr zweisitziges Vorzeigemodell, den LFA, zum ersten Mal mit dem „Nürburgring-Performance-Paket“. Diese Sonderedition des Kohlefaser-Boliden, mit der Lexus mit maßgeblich zur Attraktivität des Festivals beitragen wird, wird weltweit nur in 50 Exemplaren ausgeliefert.

Lexus LFA mit Extrapower

Dass der Lexus LFA Daten aufweist, die beigeistern, ist mit dem Nürburgring Performance Paket gewiss: Gegenüber dem 560 PS starken Basismodell steigerte Lexus die Leistung um 10 auf 570 PS, die bei Motorrad-haften 8900 Touren pro Minute anliegen. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert das schnellste Straßenmodell in der Lexus-Historie in 3,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf 325 km/h. Zahlreiche Aerodynamik-Komponenten aus Sichtkarbon, etwa der große feststehende Heckspoiler, der bei hohem Tempo den Anpressdruck über der Hinterachse erhöht, beugen dem ungewollten Abflug vor.

Lexus schifft Stargast aus Deutschland ein

Die 50 Lexus LFA Nürburgring-Performance-Paket“ sind bereits in der weltweit ausverkauften Gesamtproduktion von 500 LFA enthalten. Für deutsche Kunden lässt Lexus 13 Fahrzeuge größtenteils in Handarbeit fertigen und bis Ende 2012 ausliefern. Neben dem straßenzugelassenen Modell geht auch die Rennversion des Lexus LFA in Goodwood an den Start. Der Bolide rollt direkt vom 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an, wo er am Wochenende zwar sehr schnellen Rundenzeiten in den Asphalt brannte, den im Vorjahr erkämpften Klassensieg aber wegen eines nächtlichen Crashs nicht wiederholen konnte.