Massenweise zerlegte Audi Modelle verlassen Wunstorf

Audi AG startet Betrieb im CKD-Verpackungszentrum

Dr. Michael Hauf, Leiter Markenlogistik bei Audi, freut sich über: „Kapazitäten für den Wachstumskurs der Marke in China und Indien.“ In Wunstorf werden die Audi-Modelle für Transport in Teilen nach China und Indien vorbereitet.

Massenweise zerlegte Audi Modelle verlassen WunstorfAudi-Teile bereit für den Versand ©Audi AG

Die Audi AG hat in ihrem neuen Verpackungszentrum in Wunstorf bei Hannover den Betrieb aufgenommen. In nur sechs Monaten wurde dort in Zusammenarbeit mit dem Logistik-Partner Syncreon eines der fortschrittlichsten CKD-Verpackungszentren Deutschlands (Completely Knocked Down) errichtet. Auf 20.000 Quadratmetern werden ab sofort die Audi-Modelle für den chinesischen und indischen Automarkt auf die jeweilige Endmontage vorbereitet und für die Schiffreise im Container verpackt.

Kapazitäten für zunehmende Vielfalt der Audi Modelle vorhanden

Jede Menge Audi Teile zu verschicken ist der Job von Dr. Michael Hauf, Leiter Markenlogistik bei Audi: „Wir können alle CKD-Fahrzeugsätze, die nach China und Indien gehen, schnell und effizient in Wunstorf bewältigen.“ Die Entfernung zum chinesischen und indischen Markt stelle kein Problem mehr dar, hebt Hauf hervor. Und die Anzahl der zerlegten Audi Modelle soll steigen: „Wir haben mit dem neuen Verpackungszentrum erst einmal genügend Kapazitäten für den Wachstumskurs der Marke in China und Indien und die zunehmenden Modellvarianten.“

Audi AG will in Asien expandieren

Der Standort der Audi AG in Wunstorf glänzt neben der Nähe zu den großen deutschen Häfen und dem Mittellandkanal auch durch gute Verkehrsanbindung. Schon 2012 soll die Grundfläche auf insgesamt 40.000 Quadratmeter verdoppelt werden. Damit wird Wunstorf zum größten Verpackungszentrum der Ingolstädter avancieren. Der Neubau trägt maßgeblich zum Wachstumskurs der Audi Modelle in China und Indien bei. Der Versand von Autos in Einzelteilen ist ein alter Kniff, den auch von andere Herstellern angewandt wird, hat primär steuerliche Gründe.