Mitsubishi Motors fällt Entscheidung zu NedCar

NedCar beliefert Mitsubishi Händler mit Colt und Outlander

Die Mitsubishi Motors Corporation stellt die Fertigung von für Colt und Outlander in Born ab Ende 2012 ein. Die europäischen Mitsubishi Händler werden ab 2013 von Japan und Thailand beliefert.

Mitsubishi Motors fällt Entscheidung zu NedCarDas NedCar-Werk ©MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH

Die Mitsubishi Motors Corporation (MMC)hat gestern ihren Entschluss publik gemacht, ab 2013 keine weiteren neuen Fahrzuege am europäischen Produktionsstandort Netherlands Car B.V. (NedCar), fertigen zu lassen. NedCar, eine im niederländischen Born sesshafte Tochterfirma der MMC, baut aktuell die in Europa verkauften Modelle Colt und Outlander. Die lokale Teile-Beschaffungsquote für den Mitsubishi Colt verbaute Teile beträgt 85%, für den Mitsubishi Outlander 20 %. Beschlüsse über die Zukunft von NedCar ab 2013 sind momentan noch offen. Zu entsprechenden Gespräche unter den Beteiligten soll es nun kommen.

Mitsubishi Motors baut Kapazitäten ab

Der Mitsubishi Motors Corporation geben die heftigen Schwankungen auf dem Automarkt mächtig zu kämpfen, sodass man bei MMC keine akzeptable Lösung für die Nutzung der NedCar-Kapazitäten im globalen MMC-Fertigungsverbund fand. Aus diesem Grunde wird der Auftrag eines neuen Serienfahrzeugs an NedCar als nicht haltbar angesehen. Den wichtigen europäischen Markt geben die Mitsubishi Händler jedoch nicht auf. In Zukunft werden hier in Japan und Thailand montierte, qualitativ hochwertige Neuwagen verkauft. Auch beim Modell-Programm und im Service wird es zu keinen Veränderungen kommen.

Mitsubishi Händler europaweit erfolgreich

2011 war für Mitsubishi Motors Europe besonders erfolgreich: Die europäischen Mitsubishi Händler (ohne Russland und die Ukraine) konnten ihren Absatz von Fahrzeugen inklusive des Pick Ups L200 um sieben Prozent auf 149.967 Fahrzeuge ausbauen. In Deutschland kam die Marke mit den drei Diamanten mit 30.050 Zulassungen (ohne als Nutzfahrzeuge zugelassene L200) im letzen Jahr auf ein sattes Plus von 20,8 Prozent im Vergleich zu 2010.