Das war ja ein Trubel: Stellte sich doch kurz vor dem deutschen Marktstart heraus, dass Opel Ampera und Chevrolet Volt Tage nach Unfällen mit Beschädigung der Batteriekühlung anfangen können zu brennen. Doch nun hat GM das Problem gelöst.
Opel Ampera ©GM Company. Der Opel Ampera wurde mit Erfolg überarbeitet: Am Freitag hat das amerikanische Straßenverkehrsamt (National Highway Traffic Safety Administration, NHTSA) in den USA beschlossen, die Untersuchung zur Sicherheit des Chevrolet Volt, dem baugleichen Schwestermodell des Ampera, zu beenden. Die NHTSA-Kontrolle hatte das Ergebnis, dass „kein erkennbarer Trend zu Defekten” vorlag und dass „die jüngst von General Motors entwickelten Modifikationen am Fahrzeug das Risiko von Batteriebeschädigungen durch Eindringen bei einem Seitenaufprall reduzieren.“
Im letzten Jahr wurde der Opel Ampera mit der maximalen 5 Sterne Euro NCAP-Sicherheitswertung ausgezeichnet. Die aktuellen, von GM entworfenen Updates umfassen Modifikationen der Fahrzeugstruktur und der Batterie-Kühleinrichtung, um die Batterieeinheit bei einem heftigen Seitenaufprall besser zu schützen. Die Änderungen fließen direkt in die Fertigung vom Opel Elektroauto ein. Bereits produzierte Ampera werden in Europa nachgerüstet, bevor sie den Kunden übergeben werden. Opel beabsichtigt, die Auslieferung des Ampera im Februar zu starten.
Konkret erhielten der Ampera und der Chevy Volt eine Verstärkung der Sicherheitskonstruktion im Bereich der Batteriemodule und einen weiteren Fühler im Behälter der Batteriekühlflüssigkeit, zur besseren Flüssigkeitsstand überwachen zu können. Darüber hinaus gibt’s in Volt und Opel Ampera nun eine zusätzliche Sicherungsklammer am Einfüllbereich vom Kühlflüssigkeitsspeicher der Batterie, um Überfüllung oder Verkleckern zuvorzukommen.