Nissan GT-R – die Bestie siegt erneut

Günstiger Sportwagen erfreut sich abermals größter Beliebtheit

Kaum ein anderer, günstiger Sportwagen schlug bei seiner Erscheinung so ein wie der Nissan GT-R. Das wüste Coupe wurde nun für Fahrleistungen und den wilden Auftritt ausgezeichnet.

Nissan GT-R – die Bestie siegt erneutNissan GT-R ©NISSAN CENTER EUROPE GmbH

Ein günstiger Sportwagen wurde in der Leserwahl zu den „Sportlichsten Autos 2010“ mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht: Wie schon 2009 dominierte der Nissan GT-R die Kategorie M „Coupés bis 100.000 Euro“ nach Belieben. 19,8 Prozent der Stimmen entfielen auf den 357 kW/486 PS starken Supersportwagen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit deutlichem Abstand der Lotus Evora mit 12,8 Prozent sowie die Corvette Z06 mit 12,1 Prozent der Stimmen.

Günstiger Sportwagen in seinem Segment

Der Nissan GT-R erkämpft also zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung als „Sportlichstes Auto des Jahres“. In diesem Jahr wählten die Leser der Fachzeitschrift „Sport Auto“ aus insgesamt 260 verschiedenen Fahrzeugen in 25 Klassen die Gewinner. 15 davon entfielen auf Serien-, zehn auf Tuningmodelle. Für eine gute Vergleichbarkeit unterscheiden sich die Klassen dabei nicht nur in der Karosserieform, sondern zudem in Preisstaffelungen. Der Nissan-Sportler ist, gemessen an seinen überragenden Fahrleistungen, bei einem Preis ab 83.500 Euro tatsächlich ein günstiger Sportwagen. Das  rasante Coupe wird über ein Netz spezialisierter Händler, die Nissan High Performance Center, ausgeliefert.

Nissan GT-R auf der Nordschleife flott unterwegs

Den auch international hochdekorierten Nissan GT-R befeuert ein 3,8-Liter-V6-Biturbo. Die Kraftübertragung von 357 kW/486 PS und dem maximale Drehmoment von 588 Nm obliegt einem fortschrittlichen Allradsystem und dem in Transaxle-Bauweise angeordneten Doppelkupplungsgetriebe mit manueller Schaltmöglichkeit. Sein Potenzial demonstrierte „Godzilla“, wie seine Fans den GT-R nennen, auf dem Nürburgring. Bei dieser Testfahrt umrundete der GT-R die legendäre Nordschleife in der erstaunlichen Zeit von 7 Minuten und 29 Sekunden – eine der schnellsten Runden in der „Grünen Hölle“, die nicht nur ein günstiger Sportwagen, sondern überhaupt je ein Serienfahrzeug absolviert hat.