Nissan Qashqai bleibt britisch

Qashqai sichert 6.000 Arbeitsplätze

Nissan stellte soeben die Pläne für die nächste QASHQAI-Generation vor: Demnach wird auch der neue Nissan Qashqai in England geffertigt, ein Bekenntnis zu den dortigen Produktionsstätten und Mitarbeitern.

Nissan Qashqai bleibt britischNissan Werk Sunderland ©NISSAN CENTER EUROPE GmbH

Der Nissan Qashqai wird in der nächsten Generation weiterhin in England produziert. Dies erklärte hat jüngst Carlos Ghosn, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Nissan Motor Co., im Rahmen eines Treffens mit dem britischen Premierminister David Cameron mitgeteilt. Damit sichern der reguläre Qashqai und der größere Siebensitzer Nissan Qashqai+2 im Land rund 6.000 Arbeitsplätze, die direkt wie indirekt mit der Fertigung des Erfolgsmodells in verbunden sind. Im Werk Sunderland wird in Bälde der einmillionste Nissan Qashqai vom Band rollen. Die Exportquote des SUV beläuft sich auf rund 80 Prozent; es wird weltweit in 97 Ländern vermarktet.

Neuer Qashqai benötigte 215 Mio Euro Investitionen

Die Investitionen in den Nissan Qashqai, die in die drei britischen Nissan-Standorte Paddington/London (European Design Center), Cranfield/Bedfordshire (Technical Center Europe) und Sunderland (Werk) fließen, betragen umgerechnet etwa 215 Millionen Euro.  Den britischen Premierminister David Cameron erfreute die Entscheidung des japanischen Automobilherstellers, den Qashqai weiterhin auf der Insel zu bauen, natürlich: „Dies ist eine fantastische Neuigkeit und ein Beweis für die Stärke und Vitalität der britischen Automobilindustrie. Sie ist zudem eine Anerkennung der fachlichen Kompetenz der Belegschaft von Nissan UK.“

Nissan Qashqai wird seit 2007 gebaut

Die Nissan Qashqai-Montage startete 2001 im Vereinten Königreich. „Das Vereinigte Königreich ist für Nissan seit 1986 ein Eckpfeiler in der Fahrzeugproduktion. Das Werk Sunderland hat wichtige Maßstäbe hinsichtlich Qualität und Effizienz in Europa, aber auch weltweit gesetzt. Es ist die Wiege des Qashqai, der einen Hauptpfeiler des Nissan-Geschäfts darstellt“, begründet Carlos Ghosn die Bedeutung des Standortes, der sich durch seine hohe Produktqualität auszeichnet. „Zudem wird Sunderland eines unserer Vorzeigeprojekte auf dem Weg zur Null-Emissions-Fertigung werden.“