Obama nimmt Platz im Chevrolet Volt

Chevy Elektroauto zum Jahresende lieferbar

Der US-Präsident testet den Chevrolet Volt während seines Besuchs in Michigan. Seinen langen Cadillac Deville – immerhin auch GM – wollte er gegen das Elektroauto jedoch nicht eintauschen.

Obama nimmt Platz im Chevrolet VoltChevrolet Volt, elektrisierter Obama ©GM Media

Der US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag erstmalig in einem Chevrolet Volt Platz genommen und sich einen Eindruck von dem Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite verschafft. Anlass dafür war sein Besuch im Compact Power Batterie Werk in Holland, Michigan. Die Muttergesellschaft von Compact Power, LG Chem, fertigt hier die Batteriezellen für den Volt an. Das Chevy Elektroauto wird Ende des Jahres auf ausgewählten US-Märkten in den Verkauf gehen.

Chevy Elektroauto ist baugleich mit Opel Ampera

Die Batterie-Einheit des Chevrolet Volt wird in Brownstown Township, Michigan, moniert und anschließend im Detroiter Werk Hamtrack in das Fahrzeug eingebaut. Chevrolet hat erst jüngst bekannt gegeben, seinen US-Kunden eine Garantie von acht Jahren bzw. 100.000 Meilen (160.000 km) auf die Batterie im Volt zu gewährleisten.
Technisch gleicht der Chevy seinem europäischen Pendant, dem Opel Ampera. Auch dieser erfreut sich verlängerter Reichweite, die sogar mit dem Treibstoff E 85 erzielt werden kann. 

Chevrolet Volt fährt bis zu 500 km

Der Chevrolet Volt weist eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern auf und wird dabei permanent mit Strom angetrieben. Während der ersten 60 Kilometer nutzt das Chevy Fahrzeug ausschließlich die Elektrizität seiner 16-kWh Lithium-Ionen Batterie, wobei es weder Benzin benötigt noch jedwede Abgase produziert. Wenn sich der Ladezustand der Batterie dem Ende entgegen neigt, schaltet sich übergangslos und automatisch ein mit Benzin befeuerter Generator ein, der die Reichweite des Elektroautos bei gefülltem Tank auf bis zu 500 Kilometer erhöht.