Porsche 911 GT2-Fronthauben im Dienste der Kunst

Südamerikanische Gemälde im Porsche Museum

Kunst auf der Überholspur: Das Porsche Museum in Stuttgart präsentiert in einer neuen Sonderausstellung „Colección Goméz“ 24 ganz besondere Kunstwerke.

Porsche 911 GT2-Fronthauben im Dienste der KunstHaubenkunst im Porsche Museum ©2011 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Bei den Exponaten im Porsche Museum Stuttgart, die vom 20. September 2011 bis zum 8. Januar 2012 gezeigt werden, handelt es sich um Gemälde aus Südamerika. Anstelle von herkömmlichen Bildträgern wurden allerdings Fronthauben des Porsche 911 GT2 als „Leinwand“ verwendet. Urheber des Projekts ist der Argentinier Jorge Gómez. Als Kunstfan und gleichzeitig auch großer Anhänger der Marke Porsche, kam er auf die Idee, seine zwei größten Leidenschaften einfach zu verknüpfen und so die Verbindung zweier bezaubernder Arten der Kunst zu kreieren.

Vom Porsche 911 GT2 geht Inspiration aus

Im Porsche Museum hängen nun Werke von 19 wichtigen Künstlern aus Uruguay und Argentinien, darunter etwa Pablo Atchugarry, Rogelio Polesello und Jorge Ferreyra Basso, die der Einladung von Gomez nachkamen, Porsche 911 GT2-Fronthauben mit ihrer eigenen Handschrift als Unikate zu gestalten. Die Arbeit auf den Karosserieteilen eines Rennwagens inspirierte die Künstler zu ganz verschiedenen Werken. Dem Betrachter erstreckt sich nun eine große Bandbreite an Stilen und genutzten Materialien – von Acryl bis Emaille, von Mosaikfliesen bis Reifengummi.

Europapremiere im Porsche Museum

Vom Rest eines Porsche 911 GT2 sind die Kunstwerke aber nicht dauerhaft getrennt – auch heute noch dienen sie ihrem eigentlichen Zweck als Fronthauben, denn Gómez kann es nicht lassen, sie von Zeit zu Zeit an seinen persönlichen 911 GT2 zu schrauben und die Kunstwerke auszufahren. Die Sammlung wird nun im Porsche Museum vor der imponierenden Kulisse von 23.000 PS erstmalig in Europa ausgestellt.